Die  KAPITALISMUS - BILANZ

 

von Harry  Kretzschmar

 

 

Seit Ende der 70er Jahre und somit seit dem Ende des Deutschen Wirtschaftswunders hat die Mehrheit der Deutschen, also die Arbeitnehmer insgesamt auf alle ”realen“ Einkommenssteigerungen verzichtet, sodaß gemäß den Statistiken seit dieser Zeit insgesamt das ”Wachstum der Real-Einkommen“ weniger als ”Null Prozent“ betragen hat. Aber im Gegensatz dazu sind die Gewinne der Unternehmen gestiegen, was ebenfalls aus den Statistiken oder aus den Kurven-Verlauf mancher Wirtschaftsdaten ablesbar ist, wie etwa aus den DAX-Werten, denn der DAX ist seitdem von 600 Punkten auf etwa 8000 Punkte angestiegen, also um mehr als 1000 Prozent.

Doch von diesem krassen Mißverhältnis wollen die Deutschen angeblich nichts gemerkt haben, sondern die Politiker haben den Bürgern immer mit vielen Suggestions-Formeln die Botschaft verkündet, daß es ihnen immer sehr gut geht, und sie ”fast wie im Paradies leben“.

Aber wenn man die Entwicklung der letzten Jahre etwas genauer analysiert, dann muß man die Feststellung treffen, daß nicht nur die Politiker, sondern auch die Medien den Eindruck vermitteln wollen, daß es fast allen Deutschen meistens sehr gut geht, und daß dies zum großen Teil unseren Politikern zu verdanken ist, weshalb die Medien auch immer fordern, daß alle Deutschen zur Wahl gehen, damit dadurch der Eindruck vermittelt werden kann, daß das Volk etwas mit entscheiden kann, und somit das Volk selber verantwortlich ist, wie die gesellschaftspolitische Entwicklung verläuft.

Um hierbei über die Bemühungen der Medien und deren Suggestions-Formeln ein Beispiel zu nennen, so wurde vor kurzer Zeit sogar ein Test bzw. das Ergebnis einer Befragung verkündet, wonach das ”Glücks-Empfinden“ der Deutschen bewertet worden war, und alle Zuschauer und Zuhören erfahren konnten, wie ”übermäßig glücklich“ sie eigentlich sein müßten, weil dies doch die meisten Bürger in unserem Land sind – gemäß dem angesprochenen Test. 

Hoch lebe das glückliche Deutschland.

Unwichtige Nebenfrage : Haben Sie eine Erklärung dafür, weshalb man eine derartige Befragung der Bürger vornimmt und weshalb man danach das Ergebnis verkündet ?

Was meinen Sie ?

Ja, genau so funktioniert die ”Massen-Suggestion“ !

Ach ja, bevor ich es vergesse : Ihr Hypnotiseur mit Namen ”Kapitalismus“ läßt schön grüßen !

Und so wird den Deutschen bei jeder Gelegenheit eingehämmert, wie gut es ihnen geht – nein halt, genauer gesagt : wie es ihnen immer besser geht.

Das heißt, es soll immer der Eindruck erweckt werden, daß bei uns in Deutschland alles in bester Ordnung ist, wofür die braven Bürger natürlich denjenigen, die an der Spitze unseres Staates stehen, also den Politikern und der Regierung dankbar sein sollen, weil die doch angeblich immer alles regeln und lenken, und immer nur das Beste für die Bürger wollen, oder etwa nicht ?

Und deshalb wurden die Politiker immer wieder gewählt.

Toll, oder ?

Eine perfekte Art von Dauer-Suggestion, die sich in allen Gehirnen der Bürger seit Jahren tief verankert hat,  obwohl es bereits seit mehreren Jahren Autoren gibt, die über die tatsächlichen Verhältnisse in unserer angeblichen Demokratie berichten. Da ich aber erst am Schluß über diese Literatur – unseren Staat und unsere Demokratie betreffend – einige Beispiele und Bücher und Autoren benennen werde, so möchte ich hier am Anfang zumindest eines der Zitate aus einem dieser Bücher aufzeigen, sodaß damit erkennbar wird, daß ich nicht der einzige bin, der die ”Wahrheit erkannt hat“ und die Dauer-Hypnose der Medien und Politiker durchschaut hat,  und deshalb möchte ich hier einen Satz eines amerikanische Ökonomie-Professor und Autor namens Guido Preparata zitieren, der über die heutige Formen von Demokratie in seinem deutschen Vorwort folgende Beurteilung abgibt, die genau mit meinen eigenen Erkenntnissen übereinstimmt 

     ”Die sogenannte Demokratie ist ein Schwindel,

       die Stimmabgabe eine Travestie.

        In modernen bürokratischen Systemen  ...... ist die Feudal-Organisation

        sozusagen auf die nächste Stufe gehoben worden.  

       ............

       Was die ’demokratische Beteiligung‘ des gewöhnlichen Staatsbürgers

       angeht, so wissen diese .....

        ........ daß Politik darin besteht, die Menge in diese oder jene

        Richtung zu lenken, je nach den Wünschen und Ratschlüsse

        der Wenigen, welche die Schlüssel zu Informationen,

        Nachrichtendiensten und Finanzen in Händen halten.

        Diese Wenigen mögen von Zeit zu Zeit in einander 

        bekriegenden Fraktionen gespalten sein.  ........ Die Ergebnisse von

        Wahlen im Westen im vergangenen Jahrhundert sind leuchtende

        Monumente der

                                 Folgenlosigkeit von >Demokratie<

 

( Technische  Anmerkung zur Text-Darstellung :

Möglicherweise könnte es sein, daß Sie bisher nur selten Internet-Seiten mit kleinem Schriftbild gelesen haben und vielleicht nicht genau wissen, wie die Schriftgröße verändert werden kann ? Dazu folgender Hinweis : Für die Veränderung der Schriftgröße muß man auf dem Bildschirm oben rechts bei den drei kleinen Werkzeug-Zeichen ganz rechts das Zahnrad anklicken ( bzw. bei den oben  rechts angezeigten Auswahl-Kennzeichen ”Extras“ ), sodaß dann nach der Auswahl der Zoom-Einstellung die Vergrößerung von 150 % oder 200 % gewählt werden kann ( -- und später wieder zurück gestellt werden sollte. )

 

Wenn man jetzt einmal von der Annahme ausgeht, daß diese Beurteilung eines amerikanischen Wissenschaftlers über die Art und Weise, wie unsere ”Demokratien westlicher Prägung“ funktionieren, tatsächlich den Tatsachen entspricht, und somit die Medien, also diejenigen, die den eben genannten ”Schlüssel zu Informationen“ in den Händen halten, von diesen Wahrheiten nichts wissen wollen, oder besser gesagt, diese Wahrheiten nicht  sagen  dürfen,  so  dürften  die  Reaktionen – oder  besser  gesagt :    ”Nicht-Reaktionen“ – durchaus verständlich sein.

Denn was sollte es sonst noch für Erklärungen geben ?

Mir fällt keine andere ein.

Ihnen vielleicht ?

Und somit kann ich von der Annahme ausgehen, daß bei dem bisher gewählten Weg eine Bekanntmachung der Wahrheiten über unsere Form von Demokratie nur sehr schwer möglich ist, und es auf alle Fälle einige Zeit brauchen wird, bis sich die Wahrheit durchgesetzt hat, was man daraus ableiten kann, daß es bereits seit mehr als zehn Jahren diese Hinweise, oder genauer gesagt : derartige Berichte und Bücher gibt, mit denen mit eindeutigen Fakten und Beispielen aufgezeigt wird, welche Art von ”Demokratie“ wir in Deutschland haben.

Obwohl ich das auch bereits in meiner anderen Internet-Seite mit dem Titel ”Der Demokratie-Test“ aufgezeigt habe, so möchte ich hier nochmals auf zwei Bücher hinweisen, in denen die sachkundigen Autoren, also zwei Staatsrechtler zu genau dem gleichen Ergebnis gekommen sind, wie ich dies hier in meinen Veröffentlichungen mit Hilfe von Fakten und Zahlen nochmals deutlich aufzeigen will, wobei ich aber zudem ganz deutlich die finanziellen Auswirkungen auf die Bürger, also die Verringerung des Volkswohlstandes an Hand von Statistiken nachweisen will.

Bei diesen beiden Veröffentlichung handelt es sich als erstes um ein Buch von dem bekannten Sachbuch-Autor und Experten für Staatsrecht Hans Herbert von Arnim, der vor etwas mehr als 10 Jahren als einer der ersten sich getraut hatte die Fakten und Tatsachen zu benennen und in einem seiner Bücher ”Der schöne Schein der Demokratie“ ( Droemer-Verlag, 2000 ) unsere Staatsform als das bezeichnet hat, was sie in Wirklichkeit darstellt, wie er das als Überschrift für sein 5. Kapitel gewählt hat, und zwar als eine ”Fiktive Demokratie“, was man auch als ”Pseudo- Demokratie bezeichnen kann.

 

( Nachträgliche Einfügung : Da es inzwischen nach der ersten Veröffentlichung meiner Internet-Seiten über unsere ”kapitalistische Demokratie“  seit einigen Monaten ein weiteres Buch gibt, bei dem ein sachkundiger Autor eine klare Stellungnahme zu unserer ”Fiktiven Demokratie“ gibt, und zwar der Staatsrechtler Karl Albrecht Schachtschneider in seinem Buch ”Die Souveränität Deutschlands“( Kopp Verlag ), so werde ich in meinen zusätzlich geplanten, also nachfolgenden Veröffentlichungen noch ein paar weitere Details dieser klaren Aussagen über unsere Demokratie anfügen, sodaß ich hier nur ganz kurz vier Zitate aus diesem Buch hier aufzeigen will, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lassen : 

  ”Die Manager des Kapitals sind die neuen Herren der Welt.“ (Seite  342 ),

   ”Die  Bürger  sind  dann  trotz  aller  Wahlen  entmachtet.“  ( Seite 134 ),

   ”Die Politik wird von den wenigen Parteiführern bestimmt,

     nicht wirklich von den Abgeordneten .........  Parteienstaaten sind

     eben nicht demokratisch, weil die Abgeordneten nicht unabhängig

     nach ihrem Gewissen entscheiden.“ (Seite 212 ),

   ”Diese Politik wird zur Verarmung großer Massen

     der Deutschen ........ führen.“ ( Seite 261 ),  

   

Da ich mir aber trotz der Tatsache, daß bisher die Realität über die tatsächlichen Gegebenheiten in unserer ”Fiktiven Demokratie“ – gelenkt von einem immer mehr sich ausbreitenden ”Raubtier-Kapitalismus“ – von den Bürgern in Deutschland nicht gesehen oder anerkannt wird, obwohl der Volkswohlstand von Jahr zu Jahr immer mehr abnimmt, so bin ich mir aber trotzdem sicher, daß sich der Geist der Wahrheit nicht aufhalten läßt. Und deshalb habe ich versucht – trotz der vielen erkennbaren Widerstände – von mir aus etwas zu unternehmen, um die Wahrheit bekannt zu machen.

Das heißt, daß es aus meiner Sicht notwendig zu sein scheint, daß ich meinen deutschen Mitbürgern einige ”Wahrheiten“ vor Augen führe, indem ich Ihnen mit meinen Veröffentlichungen als erstes einige Fakten darüber aufzeigen will, auf wieviel Geld sie bisher innerhalb der letzten 30 oder 35 Jahre verzichtet haben. Und als zweiten Schritt möchte ich dann zudem auch noch einige Hinweise geben und Vorschläge machen, wie man diese negative Entwicklung wieder umkehren könnte und dadurch wieder ein ”Deutsches Wirtschaftswunder“ entstehen lassen könnte.

Um dieses Ziel erreichen zu können, so hatte ich bereits vor vier Monaten, und zwar am 17. Juni dieses Jahres 2013 ( zur ”Erinnerung“ an den Volksaufstand eines Teils der Deutschen gegen die Machthaber einer ”Schein- Demokratie“ )  meine Internet-Seite ”www. harry-harry. de“  mit der Überschrift ”Der Demokratie-Test“ veröffentlicht, wobei aber bisher leider fast niemand in Deutschland Kenntnis davon nehmen wollte, obwohl ich mich bemüht habe, diese Seite und diese Texte bekannt zu machen. Aber ohne großen finanziellen Aufwand, also ohne die Hilfsmittel des Kapitalismus scheint das fast nicht möglich zu sein. Doch damit man meine bisherigen ”Mißerfolge” bzw. ”Leerläufe“ im Zusammenhang mit unserer angeblichen ”Meinungsfreiheit“ oder ”Pressefreiheit“ besser verstehen kann, so möchte ich diesen Sachverhalt hier etwas genau aufzeigen.

Nachdem ich nach jahrelangen Analysen unserer Volkswirtschaft eine Ausarbeitung von insgesamt mehr als 1500 Seiten ( mit der Überschrift ” Der geplante Kapitalismus“ ) fertig gestellt hatte, so habe ich anschließend eine Zusammenfassung dieser Texte mit dem Titel ”Der Demokratie-Test“ im Internet veröffentlicht, wodurch ich meinen deutschen Mitbürgern die Wahrheit über unsere Art von Demokratie und über die finanziellen Folgen für jeden einzelnen Bürger vor Augen führen wollte. Diesen ”Demokratie-Test“  hatte ich also – wie oben gesagt – am 17. Juni 2013  ( also am Gedenktag an den Volksaufstand in der DDR ) mit der Internet-Seite ”www. harry-harry. de“ und später auch noch auf ”www. demokratietest. de“  ins Netz gestellt.

Und anschließt habe ich dann auch noch versucht, die Medien auf diese Internet- Seite, also auf die von mir ermittelten Wahrheiten hinzuweisen.

Das heißt, ich hatte die beiden wichtigsten DIN-A-Seiten ( mit den wichtigsten 12 Demokratie-Test- Fragen und den Anmerkungen )  mitsamt einem USB-Stick mit dem gesamten Text dieser oben genannten Internet-Seite an einige der bekanntesten Medien in Deutschland, also Zeitungen, Nachrichten-Magazine und Fernsehen ( und zudem an einiger Verlage ) per Post geschickt, was jetzt in etwa 5 Monate zurück liegt. Und dabei war ich natürlich von der Hoffnung geleitet, daß zumindest bei einen oder zwei der verantwortlichen Redakteure  eine ”ehrliche Berichterstattung“ mit deren Ehrgefühl im Zusammenhang mit einem ”kritischen Journalismus“ zum Einsatz kommen könnte, und daß wir es heutzutage in Deutschland nicht nur mit solchen Journalisten zu tun haben, die allesamt die gleiche Meinung verkünden,  oder wie das genau so auf unsere derzeitigen Politiker zutrifft, die fast alle der Überzeugung sind, daß die Mitbestimmung des Volkes und somit eine ”Direkte Demokratie“ für die sogenannte ”Repräsentative Demokratie“ als Gefahr, oder als großes Hindernis eingestuft werden muß. 

Das heißt, ich hatte die Hoffnung, daß durch Unterstützung der Medien und insbesondere der Presse die Bürger in Deutschland die Wahrheit über die Politiker und über die negative Entwicklung unseres Volkswohlstandes schneller erfahren könnten.

Aber nachdem dann einige Monate vergangen waren ( spätere Einfügung : ”Stand  Ende November 2013“ ), so war ich dann doch überrascht, wie einheitlich die Resonanz war und wie eigenartig der Erfolg war. 

Außer ein paar wenigen Briefen mit nichtssagenden Höflichkeitsfloskeln – ohne auch nur mit einem Wort auf das Thema ”Demokratie“ einzugehen – war das  Schweigen einheitlich.

Auf Grund dieser Erfahrungen konnte ich zu der Erkenntnis kommen, daß alle größeren Zeitungen, die ich  b i s h e r  angeschrieben habe, sich vor der Benennung  der Wahrheit gefürchtet haben, wie der Teufel vor dem Weihwasser und keine Zeitung und kein Redakteur der Polit-Magazine im Fernsehen war bereit auch nur ein einziges Wort darüber zu schreiben, daß fast alle Entscheidungen unserer Volksvertreter während der letzten Jahrzehnte sich gegen ”das Wohl des Volkes“ gerichtet haben. Und deshalb hat sich keine Zeitung bereit gefunden, den von mir erstellten ”Demokratie-Test“ zu veröffentlichen. Denn die Meinungsfreiheit und Pressefreiheit gilt nur für die ”Kapitalismus- Patriarchen“, wie das bereits in den 60er Jahren ein Kenner der Materie verraten hatte, indem von dem Gründungsherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung  Paul Sethe das Zitat ( gemäß Angaben im Internet ) bekannt geworden ist : ”Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“

Treffender kann man die sogenannte ”Pressefreiheit” und ”Meinungsfreiheit“ in unserer ”Regulierten Demokratie“ in Deutschland wohl kaum benennen.   

Und deshalb wurde auch meine ”Meinung“, also meine Stellungnahme und mein Tatsachenbericht über unsere heutige Form von Demokratie bisher vollständig ignoriert , wobei ich aber immer noch die Hoffnung habe, daß sich dies bald ändern könnte.     

Vielleicht hatten die Medien sogar Angst, daß durch solche Hinweise auf die ständigen und jahrzehntelangen Fehlleistungen unserer Volksvertreter ein Skandal ausgelöst werden könnte, wenn kurz vor einer Wahl bekannt werden würde, wie in unserem Land unsere sogenannte Demokratie funktioniert – oder auch nicht funktioniert.

Denn die Informationen über die Entwicklung der wirtschaftlichen und politischen Situation in Deutschland innerhalb der letzten 30 oder 35 Jahre stehen ganz im Gegensatz zu der Tatsache, daß sich die Medien jeden Tag bemühen, den Deutschen den Eindruck zu vermitteln und dies mit vielen Suggestions- Formeln immer wiederholen, wie gut es den Deutschen geht, sodaß diese allen Grund haben müßten, mit ihrer Staatsform, also mit der sogenannten ”Repräsentativen Demokratie“ zufrieden zu sein.

Wenn man sich noch ein paar weitere zusätzliche Gedanken macht, dann könnte man auch zu der Annahme kommen, daß es möglicherweise nicht nur die Medien sind, die wenig Interesse an der Verbreitung der Wahrheit haben, sondern insgesamt sind wahrscheinlich die meisten Deutschen überhaupt nicht daran interessiert zu erfahren, welche Art von Staatsform oder welche Art von Demokratie wir in Deutschland haben.

Doch wenn man sich einmal bewußt macht, wie viele Fehlentwicklungen es in den letzten Jahrzehnten in unserer Demokratie gegeben hat, und wie viel Geld  die Bürger jedes Jahr an die Nutznießer des Kapitalismus abgegeben haben – wie ich das weiter unten im Detail noch aufzeige – so muß man doch die Frage stellen, wie das überhaupt sein kann, daß die Deutschen dies alles seit vielen Jahrzehnten nicht gemerkt haben  ? ? ?

Kein Bürger in Deutschland will die Realität akzeptieren, und jeder jubelt nach wie vor unseren Politikern und somit unserer derzeitigen Staatsform zu, also unserem ”Demokratischen Kapitalismus“.

Und es wird gejubelt und die Politiker werden immer wieder gewählt.

Was soll man dazu sagen ?

Sind sie nicht lieb, die Jubel-Deutschen ?

Oder sollte man sagen :  ”Willkommen im Land der D..........“  ? ? ?

Was könnte es sonst für einen Grund geben, daß die man die Wahrheit derart verdrängen kann ?

Und damit meine ich die vielen negativen Entwicklungen der vergangenen drei oder vier Jahrzehnte, die ich Ihnen in der Folge noch mit Zahlen und Fakten und Statistiken aufzeige.

Vielleicht sind die Deutschen bereits derart stark manipuliert worden, daß sie sich nur noch für ihre Götzenbilder interessieren, also für das Handwerkszeug bzw. das Schmiermittel des Kapitalismus, also das Geld, was ja bekanntlich derart wichtig geworden ist, daß es inzwischen zum Herrscher aller Menschen avanciert ist, denn wie das heute der Volksmund weiß, so gilt bekanntlich :

                                   ”Geld regiert die Welt“.

Das bedeutet aber, wenn man den Menschen die Wahrheit vor Augen führen will, so könnte es vielleicht besser sein, daß man nicht sofort über diejenigen Probleme berichtet, die aus Sicht der heutigen Bürger in Deutschland anscheinend nachgeordnete Probleme sind, also über die Politik und über unsere Art von Demokratie, sondern daß man insgesamt bei den Berichten über die Wahrheit ganz besonders das Thema in den Vordergrund stellen sollte, das heute im Mittelpunkt steht : ”das Geld“, also das ”Kapital“ und die Fragen, die mit unserer Währung, also mit dem ”Euro“ zu tun haben. 

Man kann dieses wichtige Thema hier auch zusammenfassen mit dem Wort : ”Kapitalismus“.

Und genau dies scheint somit für mich ein Ansatzpunkt zu sein, wenn ich versuchen möchte, die Interesse bei meinen deutschen Mitbürgern zu wecken, wenn sie als Folge der Berichte über das Geld und über den ”Raubtier- Kapitalismus“  dabei die Wahrheit über unsere Staatsform und unsere Art von Demokratie und insbesondere über unsere Politiker erfahren, wobei diese Politiker letztendlich die ursprünglichen Regulatoren sind, wodurch insgesamt das Geld und die Währung und die Bezahlung, also insgesamt ”die Art von Kapitalismus“ bestimmt und reguliert und geändert werden soll – oder auch ”nicht reguliert wird“.

 

( Anmerkung : Man könnte deshalb von einer ”Nicht-Regulierung” sprechen, weil man eigentlich unsere neue Art von Volkswirtschaft auch als ”Kapitalistische Anarchie“ bezeichnen kann, wie das der Ideologie-Prediger des Kapitalismus Milton Friedman in seinem Buch ”Capitalism and Freedom“ (Chicago Press, 1962 / in Deutsch : Kapitalismus und Freiheit“ – Seewald-Verlag 1971 ) in ähnlicher Form gefordert hatte. Denn heutzutage können sich die Reichen und die Unternehmer fast alles erlauben, beispielsweise bei Banken, Lebensmittel-Industrie, Energie-Unternehmen, Steuer-Flüchtlinge, u.s.w.

Zudem möchte ich aber zu meiner obigen Behauptung ”Kapitalistische Anarchie“ auch noch anfügen, daß ( nur ) in einer bestimmten deutschen Ausgabe dieses Buches, und zwar im Ullstein Sachbuch Nr. 34222 von 1984 in diesen Vorwort von Paul C. Martin steht, daß der Sohn von Milton Friedman seinen Vater bezeichnet hat als ”liberalistischen Anarchist“ ( libertarian anarchist ). Und genau so ist auch diese Ideologie des Kapitalismus zu verstehen und auszulegen, also als ”Anarchie“. Klar und eindeutig ! )

 

Oder mit anderen Worten : Wenn man den Deutschen die Wahrheit sagen will, dann wäre es wahrscheinlich besser, zuerst über das Geld und über den ständig unverschämter auftretenden ”Raubtier-Kapitalismus“ zu sprechen und dabei den Menschen die Wahrheit und die Realität vor Augen zu führen, sodaß man dann automatisch auch auf unsere Art der Demokratie und auf unsere Politiker zu sprechen kommen muß, weil diese eigentlich die Regeln und die Gesetze für die Währung und das Geld und für unsere ”kapitalistische Wirtschaftsform“ vorgeben sollten, oder man könnte auch sagen :

                  Die Regeln für den Kapitalismus

                  müßten von den Politikern bestimmt werden.     

In wie weit dies der Fall ist, und ob diese Vorgaben und Regeln für den Kapitalismus auch tatsächlich zum ”Wohl des Volkes“ zum Einsatz gekommen sind, wie diese Grundsatzforderung mit dem ”Volkswohl“ auch im Grundgesetz stehen – indem die Politiker und Regierende gemäß Artikel 56 und Artikel 64 diese Forderung einhalten müßten – das möchte ich in dieser Ausarbeitung mit vielen Einzel-Analysen untersuchen und am Schluß daraufhin eine sogenannte ”Kapitalismus-Bilanz“ erstellen.

Doch hier zu Beginn – bevor ich auf die einzelnen Punkte und Fakten und Klärungen für diese Bilanz zu sprechen komme – möchte ich hier  nochmals noch einige Erklärungen anfügen, weshalb ich es für erforderlich halte, daß diese zusätzlichen Ausarbeitung veröffentlichen wird.

 

 

1. Wahrheit kann sich nur durchsetzen, wenn sie weiter erzählt wird

Auf Grund dieser hier als Überschrift gewählten Tatsache läßt es sich besser begründen, warum ich es für notwendig erachtet habe, diese zusätzliche Ausarbeitung zu meiner ersten Veröffentlichung über die Fehlentwicklungen in unserer Demokratie ( ”Der Demokratie-Test“ ) hinzu zu fügen, denn eines steht für mich außer Zweifel :

     ”Ohne eine weitere Bekanntmachung der Wahrheit und der Benennung

       von Fakten und Zahlen und Beispielen wird die Verringerung

       des Volkswohlstandes in Deutschland immer weiter gehen,

       weil die Deutschen seit mehr als drei Jahrzehnten die Realität nicht

       mehr sehen wollen und die Wahrheit nicht anerkennen wollen,

       indem sie ignorieren und nicht wissen wollen, daß sie sich

       durch den ”Raubtier-Kapitalismus“ und dessen Dauer-Hypnose

       einer Gesellschaftsform ( bzw. einer speziellen Form von

       Volkswirtschaft ) unterworfen haben, den man bezeichnen kann als

                            ”FREIWILLIGE   KNECHTSCHAFT“.

       Diese Wirtschaftsform, die der ”Globale Kapitalismus“ uns duldsamen

       Deutschen durch eine ”Re-education“, also eine Hypnose-ähnliche

       Umschulung aufgezwungen hat und die aus Deutschland nach

       einer Anfangsphase des ”Anständigen Kapitalismus“ eine

       ”Muster-Kolonie des globalen Kapitalismus” gemacht hat,

       war und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitnehmer heutzutage

       – im Gegensatz zu der Zeit des ”Anständigen Kapitalismus“ –

       auf annähernd die Hälfte der Einkommen verzichten, indem sie

       früher im Jahr 1975 zu der Zeit des Deutschen Wirtschaftswunders

       von den großen Unternehmen insgesamt als Mittelwert

                                                    etwa 25 %

       vom Umsatz als Lohn und Gehalt erhalten haben

       – was sich dann automatisch auf andere kleinere Firmen übertragen hat.

       Aber im Laufe der Jahre hat sich dieser Anteil für die Arbeitnehmer

       bis heute ( genauer gesagt gemäß meinen damaligen Berechnung 

                        bis 2007  gemäß den offiziellen Statistiken in den

                        Statistischen Jahrbüchern und später noch ansteigend ) 

       verringert auf 

                             nur noch 14 % ,  oder teilweise weniger.

Das sind die Wahrheiten über uns Deutsche, die das bisher leider nicht zur Kenntnis nehmen wollten.

Na klar doch, was kümmert uns denn die Wahrheit ? Die verdirbt einem nur den Spaß, oder etwa nicht ?

Nein, so etwas mag unsere Spaßgesellschaft überhaupt nicht !

Aber genau diese oben genannten Informationen habe ich bereit  s mehrmals im Internet veröffentlicht und möchte  dies zudem nochmals ausführlich bekannt machen, obwohl das im Prinzip die Deutschen eigentlich von sich aus selber wissen müßten, daß ab 1980 ihre Einkommen so wenig gestiegen sind, daß man die Steigerungsrate für die Real-Einkommen seit dieser Zeit nicht nur mit  NULL PROZENT  angeben kann, sondern als negativ bezeichnen kann.

Aber wie oben gesagt : Alle diese Wahrheiten wollen die Deutschen nicht wissen.

 

( Anmerkung : Die genauen Zahlen über die Entwicklung der Real- Einkommen habe ich in der TABELLE 18 ( von 1980 bis 2007 ) und TABELLE 17 ( ab 1950 ) dargestellt, die am Ende dieser Seite ( vor dem Kapitel 7 ) zusammen mit den nachfolgenden Tabellen mit dem Link ”Tabellen“ aufgerufen werden können, oder auch sofort von hier aus durch Anklicken  :    TABELLEN

 

Ob den Deutschen dazu die notwenige ”Erleuchtung“ fehlt, oder ob es sich dadurch leichter lebt, wenn man infolge der Dauer-Suggestionen der Privilegierten und der Politiker die Realität nicht mehr sehen will – aber dafür weniger Geld verdienen will, weil man Jahr für Jahr viele Milliarden DM oder Euro an die Nutznießer des Kapitalismus verschenkt – das kann ich nicht genau einschätzen.

Oder gibt es einen anderen Grund, weshalb die Bürger in Deutschland das nicht sehen oder begreifen wollen ?

Oder aber : nicht begreifen und nicht verstehen können ?

Vielleicht wissen Sie einen Grund ?

Doch weil ich der Meinung bin, daß man trotzdem die Bürger in Deutschland immer wieder auf verschiedene Fakten und Tatsachen hinweisen sollte, so habe ich immer wieder versucht, meinen Mitbürgern die Wahrheit zu sagen und sie damit auf die Realität hinzuweisen, wobei sich diese Wahrheiten früher nicht nur auf das Gebiet der Volkswirtschaft bezogen haben ( denn auch auf dem Gebiet der Wissenschaft hatte ich bereits schon einmal in den 80er Jahren diese Erfahrung gemacht ).

Aber bei dieser hier vorliegenden Veröffentlichung handelt es sich ausschließlich um das Thema über die zur Zeit in Deutschland vorherrschende Form der Volkswirtschaft und insgesamt um unsere besondere Art von Demokratie, bei der es sehr große Unterschiede geben kann.

Um also in Bezug auf die heutzutage in Deutschland vorherrschende Gesellschaftsform allen Bürgern die Wahrheit vor Augen zu führen, so hatte ich zusätzlich zu meiner physikalisch-wissenschaftlichen Ausarbeitung ( aus dem Jahr 1986  und nochmaligen Veröffentlichung im Jahr 2005  im Internet auf ”www. ram-sterk. net“ ) ab diesem Jahr, genauer gesagt ab dem 17. Juni 2013 eine weitere zweite Seite im Internet veröffentlicht, wobei ich die Entwicklung der Demokratie in Deutschland und die Veränderung, beziehungsweise etwas deutlicher gesagt : die Verringerung des Volkswohlstandes in Deutschland mit Zahlen und Fakten und Annalysen der offiziellen Statistiken ( meist aus dem Statistischen Jahrbüchern der BRD ) ausführlich beschrieben habe. Und diese neue ( meine zweite ) Webseite hat die Bezeichnung

                                  ”www. harry-harry. de“.

In dieser Ausarbeitung habe ich ausführlich darüber berichtet und nachgewiesen  – was  ich bereits oben angesprochen habe –  daß sich seit Ende der 70er Jahre, also nach dem Ende des ”Anständigen Kapitalismus“ ( bezeichnet als ”Deutsches Wirtschaftswunder“, teilweise auch ”Rheinischer Kapitalismus“ ) der Volkswohlstand derart stark verringert hat, daß sich dieser Wohlstand der deutschen Arbeitnehmer – je nach Definition in den  offiziellen ( meist korrigierten ) Statistiken und je nach Anerkennung der Wahrheiten – in etwa halbiert hat.

 

( Anmerkung : Diese zweite Seite ”www. harry-harry. de“ habe ich mit gleichem Text mehrfach unter verschiedenen Adressen veröffentlicht – weil bei meiner ersten Internet-Seite im Jahr 2005 nach kurzer Zeit erst zwei und dann noch eine dritte Seite gelöscht worden war – und zwar gibt es jetzt zudem diese zweite Seite beispielsweise auch noch mit folgenden Adressen :

”www. harry-harry.eu“ und ”www.  harry-harry. ch“ und ”www. harry- harry. at“ und ”www. harry-harry. info“ und ”www. harry-harry. net“ und ”www. demokratietest. de“.

Zusätzlich zu diesen allgemeinen Hinweisen zu meinen Internetseiten möchte ich hier auch noch hinzufügen, daß auf dieser zweiten Internet-Seite mit den verschiedenen Adressen jeweils die näheren Angaben über meine Person zu  finden sind, mitsamt meinem Lebenslauf, was mit einem Link mit der Bezeichnung ”VITA“ aufgerufen werden kann, etwa 40 Absätze nach Beginn der Seite.

Harry Kretzschmar )

 

Aber ....... auf diesen beiden Seiten ( also ”ram-sterk.net“ und “harry-harry.de“ ) habe ich immer darauf Wert gelegt, daß es sich um ”ehrliche Berichterstattung“  und seriöse nachprüfbare Tatsachen handelt, die sozusagen ”mit der Logik unanfechtbar“ sein sollen, weil ich immer nur die Wahrheit ans Licht bringen wollte. Das heißt, daß ich mich bei allen Berichten und Berechnungen und Tatsachen immer an reale Zahlen und Fakten und Geschäftsberichte und Statistiken und offizielle Zahlen  gehalten habe, die ”logisch“ sein müssen und von jedermann nachprüfbar sein können und für jedermann zugänglich sein sollen. Und genau so habe ich es auch bei den Hinweisen auf Bücher gehalten, indem ich bei den Quellenangaben darauf geachtet habe, daß es sich um Literatur handelt, die für jedermann zugänglich ist.

Doch dabei wurden natürlich die Texte immer umfangreicher – wenn man immer auf Tatsachen und Wahrheiten hinweisen will und Bezug nehmen will – sodaß die Hinweise auf die skandalöse Entwicklung über die Ausbeutung des deutschen Volkes immer mehr in der Masse des Textes in den Hintergrund getreten sein könnten. 

Insgesamt habe ich mich aber bei dieser Veröffentlichung bemüht, die Berichte so seriös wie möglich erscheinen zu lassen, sodaß ich mich zudem meistens sehr zurück gehalten habe, wenn ich eine persönliche Beurteilung oder eine subjektive Stellungnahme abgeben wollte, insbesondere was die Duldsamkeit der lieben und netten deutschen Mitbürger betrifft und deren ”Verständnis und angeblichen Sachverstand bei ihrer Spendier-Freudigkeit an den Kapitalismus“.

Meiner Meinung nach ist mir das auch größtenteils gelungen.

Doch weil diese oben genannte Veröffentlichung im Internet (”harry-harry-de“) mit der Überschrift ”Der Demokratie-Test“ insgesamt aus den oben genannten Gründen sehr umfangreich geworden ist und mehr als 150 Seiten umfaßt ( weil manchmal etwas ausführlich auf die Hintergründe bei den Fehlentwicklungen in unserer ”Pseudo-Demokratie“ eingegangen wird ), so möchte ich hier nochmals eine  ”Kurzfassung“  mit  etwa  100  DIN-A-4 Seiten  ins  Netz  stellen  ( also meine dritte Internet-Seite ) mit der Überschrift ”Die Kapitalismus-Bilanz“, wobei ich etwas deutlicher die finanziellen Folgen und Nachteil für jeden einzelnen Bürger bzw. Arbeitnehmer und Rentner in den Vordergrund stellen möchte.

Das bedeutet, daß sich damit auch diejenigen Leser über die Wahrheit, oder genauer gesagt über die falsche Entwicklung in Deutschland informieren können, die sich mit etwas weniger Informationen ( auf etwa 100 Seiten ) und Zahlen und Fakten  über die Mißstände zufrieden geben, die von den Deutschen seit mehr als 30 Jahren in Kauf genommen wurden, weil sie auf Grund der Dauer- Suggestionen der Nutznießer des Kapitalismus sich von Jahr zu Jahr immer mehr ausbeuten lassen und weil sie die Zustände und die ständigen ”Negativ-Gesetzes- Änderungen in unserer sogenannten ”Pseudo-Demokratie“ stillschweigend dulden.

Da es aber darüber hinaus zudem auch viele Ereignisse in der Vergangenheit gab, zu denen ich manchmal etwas deutlicher die Wahrheit sagen möchte, so scheint es mir jetzt auch an der Zeit zu sein – weil niemand meine Veröffentlichungen und Wahrheiten hören oder lesen oder zur Kenntnis nehmen will – daß ich meinen deutschen Mitbürgern etwas deutlicher die Meinung sagen möchte. Um hierbei nur ein Beispiel zu nennen, so erscheint es mir seit langen überfällig zu sein, daß man den deutschen Arbeitnehmern – also 90 % des deutschen Volkes – die Frage stellen muß, oder deutlicher gesagt : die Vorhaltung machen muß, daß sie es über 30 Jahre  lang hingenommen haben, daß die Real-Einkommen seit 1980 abgesunken sind – oder um weniger als Null Prozent gestiegen sind – während die Umsätze und somit auch die Gewinne in der Industrie seit dieser Zeit extrem stark angestiegen sind und genauso auch das Bruttosozialprodukt, und zwar insgesamt bei diesen Positionen um mehr als den Faktor 3,5 – oder etwas anders gesagt : um mehr als etwa 250 % – gestiegen sind.

Nebenbei gesagt, falls Sie sich noch an den Mathematik-Unterricht erinnern können, und hierbei das Verhältnis ausrechnen wollen :

                    250 geteilt durch Null ergibt : ”Unendlich“ !

Und das lassen sich die Deutschen gefallen ?

Die Reichen wurden immer reicher – sozusagen : unendlich reicher – und die Real-Einkommen hatten eine negative Entwicklung.

Jahraus –  Jahrein  !

Warum ?

Weil dies so gewollt und insbesondere auch so geplant war, wobei man bei dieser Entwicklung ganz deutlich drei Phasen unterscheiden kann.

 

 

 

2. Die drei Methoden bei der Umerziehung der Deutschen  

     ( die sich zeitlich teilweise überschnitten haben ) :

    a) Militär-Diktatur  b) Re-education  c) Manipulation der Wahrheiten

 

Wie oben beschrieben, so hatte ich die Ursachen für die unterschiedliche Entwicklung zwischen ”arm und reich” zwar auch schon in der oben genannten Internet-Seite ”www. harry-harry. de“ beschrieben,  und mit Zahlen nachgewiesen, aber weil es für das Verständnis unserer wirtschaftlichen Entwicklung in der Zeit nach dem Deutschen Wirtschaftswunders wichtig ist, so möchte  ich zu diesem Thema bei dieser Kurzfassung noch einige zusätzliche und besonders wichtige Anmerkungen machen und nochmals auf einige Zusammenhänge hinweisen, obwohl bisher und auch in den letzten Monaten, wie oben gesagt, von dieser Veröffentlichung im Internet – trotz meiner Hinweise durch Annoncen in großen Zeitungen, wie etwa auch in der FAZ und der Süddeutschen Zeitung und durch die Hinweise in Facebook und Twitter – sehr wenig Kenntnis genommen wurde.

Natürlich, klar doch, das war auch nicht anders zu erwarten.

Denn eines ist mir klar geworden, und zwar daß es angeblich in Deutschland eine sogenannte ”Meinungsfreiheit“ gibt, indem jeder Deutsche in den Wald gehen kann und dort den Bäumen mal richtig seine Meinung sagen darf.

Aber wenn es um die Wahrheit geht und wenn die Medien darüber berichten sollten – oder könnten – wie sich die wirtschaftliche Situation für die meisten Menschen in Deutschland im Laufe der letzten dreißig Jahre immer mehr in die negative Richtung entwickelt hat – und somit etwa 5 Millionen Menschen davon bedroht sind, unterhalb der Armutsgrenze zu leben – dann läßt sich während einer sehr langen Zeit bei den lieben, netten Menschen in den Redaktionen von Zeitungen oder Fernsehstudios keinerlei Unterstützung finden, indem dort niemand bereit ist, den ”Geist der Wahrheit“ zum Durchbruch zu verhelfen.

Ja, so etwas nennt man in Deutschland ”Meinungsfreiheit“.

Oder fällt das unter die Kategorie ”Presse-Freiheit“ ?

Oder gilt diese ”Meinungsfreiheit” oder ”Pressefreiheit“ nur dann, wenn es die ”Interessen-Vertreter des Kapitalismus“  zulassen und wenn es zu dem Programm-Punkt paßt ( ”Die Kontrolle der Politik selbst muß angestrebt werden“ ), also zu dem Plan, über den ich insbesondere in meiner Texten ”Der geplante Kapitalismus“ ( im Internet auf ”www.der-geplante-kapitalismus.eu“ ) in Kapitel 19. 15. 3  und Kapitel 22. 19. 2. und 22. 19. 4. berichtet habe, und zwar als Teile und Auszüge aus dem Buch von Louis Nizer aus dem Jahr 1944 mit dem Titel

        ”What To Do With Germany“

         ( Ziff-Davis Publishing Company, Chicago, New-York ).

Hierbei ist anzumerken, daß diese dabei genannten Planungen aus dem Jahr 1940 ( Februar ) bestimmt keine Hirngespinste eines unwichtigen Buch-Autors gewesen sein können,  obwohl  für den  Ursprung  dieser  Pläne  das  Jahr  1940  ( Februar ) angegeben wurde, also eine  Zeit, als sich die Amerikaner noch nicht einmal im Krieg mit Deutschland befunden hatten, was erst Ende 1940 der Fall war.

Aber trotzdem spricht alles dafür, daß diese Planungen tatsächlich stattgefunden hatten, denn wie in der deutschen Übersetzung dieses Buches von dem Herausgeber im Vorwort steht, so haben drei amerikanische Präsidenten – also Roosevelt,  Truman und Eisenhower – damals nach  Erscheinung dieses Buches ( ”What To Do With Germany“ ) empfohlen, ”daß jeder Amerikaner dieses Buch lesen sollte“, und Eisenhower hat dieses Buch in großen Stückzahlen an seine Soldaten verteilen lassen. Das heißt, daß  man dieses Buch bestimmt nicht als Märchenbuch einstufen kann, wobei etwa der ehemalige Senator und spätere Präsident Harry S. Truman geschrieben hatte : ”>What To Do With Germany< is one oft he most fascinating and informative books I habe ever read. Everyone on this country should read it.“ Und dieser Hinweis stand auch als nachträglich eingefügte bzw. eingeklebte Seite in der Original-Ausgabe von 1944, die ich in einem amerikanischen Antiquariat vor 8 Jahren bestellt hatte.

Eigentlich sollten wir Deutschen diesen drei Präsidenten ebenfalls die Ehre erweisen und dieses Buch lesen, zumal nach Meinung eines amerikanischen Autors  und Ökonomie-Professor namens Guido  Preparata  gemäß dessen Angaben ”kein Land in Europa oder in der Welt so tiefgreifend und auf so viele unterschiedliche Weise amerikanisiert worden“ ist, wobei er aber auf die Ursachen nicht näher eingeht, also nicht erwähnt, daß die Deutschen nach dem zweiten Weltkrieg die sogenannte ”Re- education“ ( also die Umschulung ) der Amerikaner über sich ergehen lassen mußten.

 

Aber wie gesagt, wenn wir Deutsche den Wünschen der oben genannten drei amerikanischen Präsidenten ebenfalls entsprechen würden, und uns zumindest in groben Zügen über diese uns aufgezwungene ”Amerikanisierung“ informieren wollen – denn schließlich ist dies ja nicht von selber gekommen oder durch den heiligen Geist initiiert worden – dann sollten wir uns über die entsprechenden Hinweise aus dem Buch von Louis Nizer über diese ganz konkreten Planungen für die nachfolgenden Jahre nach Ende des Krieges informieren, indem dort in dem oben genannten Buch auf der Seite 191 ( im englischen Original ) nach der Überschrift ”Punishment“ ( = Bestrafung ) verschiedene Einzelheiten erläutert wurden, wie unter anderem auch :  ”Control of policity itself would be attained“ (Seite 193 , bzw. in der deutschen Ausgabe Seite 198 : ”Die Kontrolle der Politik selbst muß angestrebt werden” ), und zudem auch : ”Eine Zentralbank wird gleichzeitig in allen Ländern den Zinssatz anheben“ ( Seite 196 , wobei hier wahrscheinlich alle europäischen Länder gemeint sind ) und insbesondere läßt sich natürlich in Bezug auf die oben genannte ”Amerikanisierung“ die klare Forderung und Planung aus den Texten erkennen, wenn es da heißt ( Seite 197 ) : ”Das gesamte Erziehungssystem Deutschland muß vernichtet werden.“ 

( Nebenbei gefragt :

”Muß man dabei nicht unwillkürlich zum Nachdenken kommen, wie weit wir bis heute mit unserem Bildungssystem gekommen sind ?“)

Und  weil sich die geplante Umstellung des Erziehungsprogramms ( also diese ”Re-education“ ) nicht in wenigen Jahren und nicht nur innerhalb der Lebenszeit einer einzigen Generation realisieren läßt, so wurde vor diesen zuletzt zitierten Satz der Hinweis voran gestellt : ”This phase of the program provides“ , woraus ableitbar ist, daß es sich nicht nur um eine kurze Einleitung einer neuen  Erziehungs-Methode  handeln sollte, sondern um eine ”Phase der Umerziehung“, die viele Jahre dauern sollte.

Und so sind die Deutschen ”amerikanisiert worden, was also – wie oben bereits gesagt – am deutlichsten ein amerikanischer Autor erkennen kann. 

Sind sie nicht lieb und folgsam, die Deutschen ? 

 

( Anmerkung : Der Herausgeber der deutschen Übersetzung des oben genannten Buches ”What  To  Do  With  Germany“ war der Vlaamse Boekendienst – Postbus 31, B-2130 Brasschaat, Belgien ( etwa 1980 ),  wobei der Titel ”Was sollen wir mit Deutschland machen ?“ nicht ganz richtig  übersetzt wurde, indem der Original-Titel kein Fragezeichen hat, und somit eine Feststellung zur Aussage hat, die man als Erklärung auffassen kann, zumal es sich dabei ganz eindeutig um die Feststellung, Begründung und Erläuterung eines Planes handelt, der gemäß den Angaben nicht nur von einer Person, sondern von einer Gruppe geschaffen worden war, und wobei immer ausdrücklich betont wird : ”was  WIR wollen“ oder   ”was  WIR beschlossen haben“. Oder mit anderen Worten : der Autor spricht immer nur in der Mehrzahlform ! ! !

Ansonsten ist dies aber die beste Übersetzung und der beste Nachdruck (wobei sich aber die oben genannten Hinweise auf die Seiten auf die englische Ausgabe beziehen ),  da andere folgende Ausgaben und Nachdrucke noch  mehr Mängel und Fehler beinhalten.

Zusätzliche Anmerkung zu dem Thema ”Re-education“ : Einige weitere Einzelheiten über diese damals stattgefundene “Umschulung“ der Deutschen und deren Auswirkungen können auch noch aus dem sehr informativen Buch ”Charakter- Wäsche“ ( von Caspar Schrenck-Notzing, Ares-Verlag, Graz, 2. Auflage 2005 )  erfahren werden. )

 

Wie also gesagt, ob die mangelnde Bereitschaft einer Veröffentlichung über die Wahrheit in Bezug auf den ständig abfallenden Volkswohlstand und die Reduzierung der Real-Einkommen der deutschen Arbeitnehmer in Anlehnung an den Plan für die sogenannten ”Re-education“, also der ”Umschulung“ der Deutschen nach dem 2. Weltkrieg durch die Amerikaner erfolgte, und somit vielleicht auch die Pressefreiheit immer noch in ähnlichen Bahnen verläuft, wie damals Ende der 40er und in den 50er Jahren, darüber möchte ich hier keine Stellungnahme abgeben, zumal zur Zeit die Überwachung der Bürger und der Medien durch die Geheimdienste des Kapitalismus-Musterlandes Amerika sehr viel Zweifel entstehen lassen, wie weit die Kontrolle und die Machtausübung des Kapitalismus unser Leben beeinflußt.

Denn wahrscheinlich kann sich heutzutage sowieso niemand in Deutschland ausmalen, wie sehr unser Leben durch die Ideologie-Anhänger des globalen ”Raubtier-Kapitalismus“ gelenkt und überwacht wird.

Auf alle Fälle könnte es aber sein, daß es sehr wahrscheinlich – auf Grund der mangelnden Bereitschaft der deutschen Medien diese Texte von mir mit dem Titel ”Der Demokratie-Test“ bekannt zu machen – noch einige Zeit dauern wird, bis es soweit ist, daß sich die Mitbürger in Deutschland die Mühe machen, die Realität zur Kenntnis zu nehmen und somit die Wahrheit zu erfahren – oder : erfahren zu wollen.

Oder mit anderen Worten : Es könnte noch einige Zeit dauern, bis die Mitbürger in Deutschland endlich begriffen haben, daß sie von den Nutznießern des globalen ”Raubtier-Kapitalismus“ seit mehr als drei Jahrzehnten ausgebeutet werden, indem die Arbeitnehmer heutzutage etwa die Hälfte ihrer Zeit dafür einsetzen müssen ( siehe dazu das weiter unten folgende Beispiel der Arbeitnehmer bei dem VW-Konzern ), damit die Reichen und Privilegierten ein tolles Leben haben, ohne dafür einen Finger rühren zu müssen.

Wie gesagt : Die Mehrheit der Deutschen wollte das alles über Jahrzehnte hinweg angeblich nicht zur Kenntnis genommen oder nicht bemerkt haben, wobei man die Frage stellen könnte : Wie kann man so ........ sein ?

Aber anscheinend muß das so sein, denn eines ist doch seit Jahrtausenden bekannt und das hat bereits vor 2000 Jahren der römische Dichter Seneca gewußt : ”Die Masse hat in Sachen der Wahrheit ein sehr schlechtes Urteil“.

Aber vielleicht kann ich einen Beitrag dazu leisten, daß sich daran etwas ändern könnte, zumindest dann, wenn die Wahrheit bekannt wird ?    

Und deshalb möchte ich zusätzlich zu meinen ersten beiden Internet-Seiten auch noch diese zusätzliche Veröffentlichung machen, damit das Volk, daß sich früher den ”Dichtern und Denkern“ zugeordnet hat, endlich einmal aufwacht und bereit ist, die Realität zu sehen und zumindest jetzt nach dreißig Jahren zur Kenntnis nimmt, daß es in Deutschland seit Ende des Deutschen Wirtschaftswunders und dem Ende des ”Anständigen Kapitalismus“,  also etwa seit den 80er Jahren mit dem Volkswohlstand immer mehr bergab ging.

Oder will das heutzutage immer noch niemand zur Kenntnis nehmen ?

Vielleicht deshalb, weil nach Meinung der Deutschen das alles überhaupt nicht sein kann, wenn da jemand behauptet, daß sich der Volkswohlstand fast halbiert hat, denn schließlich werden doch alle Bürger satt, und sie haben genau das, was früher bereits bei den Herrschern bekannt war, was das Volk braucht um sich ruhig zu verhalten und sich trotzdem ausbeuten zu lassen : ”Brot und Spiele“.

Und genau das hatten die Deutschen auch in den letzten Jahrzehnten zur Genüge, wobei die Ideologie-Vertreter und die Gesellschaftslenker dafür gesorgt hatten, daß die Gewichtung und die Regel der Feudal-Herrscher in der Neuzeit umgekehrt werden mußte, weil man die Bürger noch mehr ausbeuten wollte. Und so hat man immer mehr die Spiele in den Vordergrund gestellt, und das Brot als nebensächlich eingestuft, oder wenn es sein mußte sogar als ”Tafel“ organisiert, also als Verteilungsstelle von Lebensmittel für die Armen.

Nebenbei gesagt, solche ähnliche Einrichtung, wie die ”Tafel“ gab es bereits zur Zeit des Kaiser Neros im alten Rom. Was für einen Fortschritt wir doch heute erleben ?

Allerdings möchte ich hier auch noch anmerken, daß wahrscheinlich die Sklaven im alten Rom besser versorgt waren, als heutzutage die Armen oder die Hartz-4- Empfänger oder die Leih-Arbeiter in Deutschland, die von einem Tag auf den anderen ohne Arbeit und ohne ausreichendes Einkommen dastehen können. Doch im Gegensatz dazu waren die Sklaven im alten Rom besser versorgt, denn deren Besitzer waren daran interessiert, daß diese Sklaven immer ausreichend zu essen hatten und gesund waren, weil nur dadurch gewährleistet war, daß sie weiterhin arbeiten konnten und Gewinn brachten.

Und heutzutage ?

Da interessiert sich kein einziger von den charakterlosen Handlangern des Ausbeutungs-Kapitalismus dafür, was die Leih-Arbeiter für Auskommen haben, wenn sie entlassen werden.

Eine Schande für unsere Gesellschaft !

Meiner Meinung nach sollte man die Leih-Arbeit sofort verbieten.

Und zudem sollte man meiner Meinung nach auch verbieten, daß es Menschen in Deutschland geben soll, die von Hartz-4 leben müssen und somit auf die Almosen des Staates angewiesen sind, ohne daß man ihnen zugesteht, daß sie mit ”Würde” ihren Lebensunterhalt selber mit Arbeit verdienen dürfen.

Eine Schande für unser Kultur-Volk, dem unsere Philosophen und teilweise auch unsere Kirchen immer erklärt haben oder erklären wollten, was Ethik ist.

Schon vergessen ?

Doch ich möchte an dieser Stelle nicht etwa die Aussagen unserer Philosophen und deren Belehrungen über Ethik einfügen, sondern ich möchte hier nochmals die Worte wiederholen, die uns ein Vertreter des ”Anständigen Kapitalismus“ hinterlassen hat, und zwar Henry Ford in seinem Buch  ”Mein Leben und Werk“ ( bzw. im Original ”My Life and Work“, 1922 ) :

   ”Wohltätigkeit erniedrigt die Empfänger und stumpft ihre Selbstachtung ab.

     Sie ist nicht nur gefühllos, sondern verletzt mehr, als sie hilft. Es behagt

     niemand, in die Lage versetzt zu sein, Almosen empfangen zu müssen.

     Das erzeugt im Volk alles andere, nur kein Selbstvertrauen, und ist weit

     davon entfernt, die Zustände zu verbessern.“

Man könnte es auch noch etwas deutlicher sagen : In unserem Land werden alle diese Grundsätze von Ethik mit Füßen getreten, und die ”Würde des Menschen“, wie dies im Grundgesetz Artikel 1 für jeden Menschen gefordert wird, ist den Politikern völlig gleichgültig, obwohl unsere Gesetze teilweise sehr eindeutig sind, denn wie steht das so schön auf dem Papier, wie etwa in dem Artikel 24 Absatz 1 und Absatz 2 :

        ”Jedermann hat ein Recht auf Arbeit.

         Der Lohn muß der Leistung entsprechen und den

             angemessenen Lebensbedarf der Familie decken.”

Sind das nicht tolle Gesetze ?

Noch nie von diesen Gesetzen gehört ?

Nein ?

Unsere Politiker auch nicht !

Denn Papier ist geduldig und diese Gesetze sind auch geduldig.

Oder man könnte dies auch etwas anders zum Ausdruck bringen, und die Vermutung äußern, welche Meinung unsere Politiker über solche Gesetze haben könnten :

      ”Was interessieren uns denn die saudummen Gesetze,

        die unsere Vorgänger erlassen haben ?“

Vielleicht paßt auch dazu der Werbe-Slogan : 

                         ”So funktioniert Demokratie heute“ ?   

Nebenbei gesagt, der oben zitierte Artikel 24, den ich auch bereits in meiner vorherigen Ausarbeitung ”Der Demokratie-Test“ zitiert habe, gibt es seit mehr als 60 Jahre und stammt aus der Verfassung des Landes Nordrhein-Westfalen und gilt somit auch heute noch für mehr als 17 Millionen Bürger zumindest in NRW, also in diesem Fall für mehr als 20 % der Deutschen. 

Natürlich könnte jedem nachdenklichen Bürger die Frage in den Sinn kommen, warum dieser Artikel nicht ebenfalls im Grundgesetz steht ?

Und diese Frage wäre auch deshalb berechtigt, weil einige der Politiker, die bei der Schaffung des Grundgesetzes einige Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges beteiligt waren, und die damals in Deutschland gewählt und aktiv waren, genau so mit an der Entstehung dieser Verfassung mitgewirkt haben.

Und trotzdem steht dieses wichtige Gesetz nicht im Grundgesetz.

Obwohl ich verschiedene Einzelheiten zu diesem Thema bereits in der vorangegangenen Ausarbeitung ”Der Demokratie-Test“und zudem auch in meiner Gesamt-Ausarbeitung ”Der geplante Kapitalismus“ in Kapitel 22. 19. 3. besprochen habe, so möchte ich aber trotzdem die wichtigsten Hinweise hier nochmals wiederholen, weil dieses für das Verständnis der Entwicklung des geplanten ”Kapitalismus-Bollwerkes” in Deutschland sehr wichtig ist. Und deshalb muß ich hier – sozusagen als Erklärung für den Beginn dieses ”Bollwerkes des Kapitalismus, als Gegenwehr gegen den Kommunismus“ nochmals darauf hinweisen, welche Regierungsform wir damals in der Zeit der Entstehung des Grundgesetzes in Deutschland hatten.  

Wie den meisten Deutschen zumindest noch teilweise bekannt sein dürfte – obwohl heutzutage die Geschichtsbücher über unsere Vergangenheit teilweise eine gewisse Ähnlichkeit mit Märchenbücher haben und deshalb manche Traumtänzer die Militär-Regierungen in Deutschland nach Kriegsende als Befreier bezeichnen – so hatten wir in den ersten Jahren nach Ende des Krieges in Deutschland eine Militär-Diktatur zu erdulden.

Das heißt, man muß sich darüber unbedingt im Klaren sein – weil wir insbesondere über die Entstehung der deutschen Gesetze sprechen wollen – daß damals in der Zeit der Entstehung des Grundgesetzes in Deutschland eine Militär- Diktatur herrschte.

Diese Bevormundung dieser Militär-Diktatur ging sogar soweit, daß man den Deutschen verbieten wollte, einen eigenen Geheimdienst aufzubauen, wie das beispielsweise von Konrad Adenauer versucht worden war, der damals  im Jahr 1950 einen deutschen Geheimdienst gegründet hat, der von den Amerikanern unabhängig war, und zwar den FWHD ( Friedrich Wilhelm Heinz Dienst ). Aber weil die Amerikaner darauf bestanden haben, daß dieser Geheimdienst wieder aufgelöst werden sollte, so mußte der Leiter dieses Dienstes 1953 in den Ruhestand gehen und diese Abteilung wurde wieder aufgelöst, oder genauer gesagt, einer offiziellen Verwaltungsstelle angegliedert, die von dem amerikanischen Geheimdienst CIA kontrolliert wurde.

Nein – einen Geheimdienst ohne die Aufsicht der Amerikaner sollte es nicht geben.     

Besonders mysteriös an dieser Entwicklung war es aber zudem noch, daß ausgerechnet in dieser Zeit, genauer gesagt im Jahr 1952 ein Attentat auf Konrad Adenauer verübt worden war, indem man ihm ein Bomben-Paket zugeschickt hatte, wodurch ein Polizist ums Leben gekommen war, der dieses Paket kontrollieren sollte. Und noch mehr mysteriös war es, daß man sowohl bei der Aufklärung, als auch mit der Veröffentlichungen dieses Attentats in der Presse sehr lange Zeit sehr zurückhaltend war.

Aber zudem war auch noch auffallend, daß ab dieser Zeit der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer sehr zurückhaltend geworden war, was die Bestrebungen betraf, sich gegen die Bevormundung der Amerikaner zu wehren, nachdem offensichtlich geworden war, daß man ihn nicht töten wollte, sondern nur Angst einjagen bzw. einen ”Denkzettel“ verpassen wollte.

Da aber die Hintergründe über dieses Attentat nie richtig aufgeklärt wurden – man könnte auch sagen : nicht aufgeklärt werden sollten – so kann man nicht genau zuordnen, welchen Einfluß derartige ”Denkzettel“ auf andere deutsche Politiker hatten.

Doch unabhängig davon kann man die eindeutige Feststellung treffen, daß damals in den Jahren nach 1945 Deutschland unter der Herrschaft einer ”Militär- Diktatur“ stand, wie ich Ihnen das weiter unten noch etwas besser verdeutlichen will.

Dabei ist aber besonders zu beachten, daß damals mit dieser Militär-Diktatur auch alle Inhalte des Grundgesetzes abgesprochen werden mußten, die sich sogar noch nach Verabschiedung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 das Einspruchsrecht für nachfolgende Änderungen ausdrücklich vorbehalten hatte. Denn diese Forderung wurde dem Präsidenten des Bonner Parlamentarrates kurz vorher, also am 12. Mai 1949 mitgeteilt, daß das Besatzungsstatut vom 10. April 1949 Gültigkeit haben soll, wobei in diesem Statut in Artikel V folgendes steht : ”Jede Änderung des Grundgesetzes bedarf vor Inkrafttreten der ausdrücklichen Genehmigung der Besatzungsbehörden.“

( Anmerkung :

Diese Angaben stehen unter anderem auch in der Ausgabe  von 1952 ”Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland mit Besatzungsstatut“, Verlag Butzon  Bercker / Kevelaer Rhld. 1952, Verlags-Nr. 974 )

Mit anderen Worten : die Besatzungsbehörden hatten damals in Deutschland nicht nur ein Mitspracherecht, sondern sie haben die Richtung vorgegeben, wie in Deutschland der Kapitalismus aufgebaut werden sollte, wobei sie auch bestimmt hatten, wie 1948 die Währungsreform durchgeführt werden mußte. Und die Einzelheiten dazu hatten die Alliierten dem von ihnen eingesetzten Sachverständigenrat ( dem auch der damalige Wirtschaftsminister Erhard angehörte ) Ende April 1948 mitgeteilt, ohne daß die Vorschläge der Deutschen beachtet worden waren. Und natürlich wurden auch die neuen deutschen Banknoten alle nur in Amerika, also in New York und Washington gedruckt, wie dies alles auch in den ”Vierteljahresheften für Zeitgeschichte“ ( in dem Jahrgang 36 / 1988 Heft 2  vom Institut für Zeitgeschichte, München – Berlin ) geschrieben steht.

Na klar doch, denn schließlich gehörte das zu dem Plan über die Ausbreitung des Kapitalismus, der als ”Bollwerk gegen den Kommunismus“ bereits viele Jahre vorher ( auch von den Engländern in dem Sieben-Punkte-Programm aus dem Jahr 1938 ) propagiert worden war und der als “Bollwerk des Kapitalismus“ gedacht war.

Damit aber dabei keine Zweifel aufkommen, wie konsequent die Ziele der Ideologie-Verkünder des Kapitalismus und dementsprechend umfassend damals die Herrschaft der Besatzungsbehörden ausgeübt worden war, so möchte ich hier auch noch den Brief zitieren, den der damalige Bürgermeister von Essen und spätere Bundespräsident Gustav Heinemann von dem Militärgouverneur erhalten hat, nachdem er sich bei diesem schriftlich beklagt hatte – und drei völkerrechtliche Gutachten beigefügt hatte – daß ständig die Regeln des Völkerrechts, genauer gesagt der Haager Landkriegsordnung bzw. der Haager Konvention nicht eingehalten wurden, wobei natürlich die ständigen Verletzung der Menschenrechte ebenfalls mit eingeschlossen waren.

 

( Wichtige Anmerkung :

Da es über diese Zeit kurz nach dem 2. Weltkrieg nur wenige glaubwürdige Bücher von deutschen Autoren gibt, weil durch die Suggestionen der Siegermächte aus den Deutschen folgsame Untertanen geworden waren, so kann man sich hierbei meist nur auf ausländische Autoren berufen.

Denn bei den wenigen Büchern, die sich mit der Nachkriegszeit befassen, bestehen immer die Schwierigkeiten, daß man als unbefangener Leser nicht richtig beurteilen kann, was dabei als Dichtung oder als Wahrheit einzustufen ist. Erschwerend kommt hierbei noch hinzu, daß es auch Literatur gibt, die man einer ”rechts-extremen” oder ”links-extremen“ Ideologie zuordnen kann, wobei ich aber betonen möchte, daß ich jeder Geisteshaltung dieser Art sehr ablehnend gegenüber stehe,  indem  dies bereits zur Familien-Tradition gehört, weil sowohl unter dem Verbrecher-Regime von Adolf Hitler, aber auch unter der Kommunismus-Diktatur in der DDR meine Familie viele Nachteile in Kauf nehmen mußte, wie das auch aus meinem Lebenslauf ( siehe  unten unter ”VITA“ ) erkennbar ist. Denn für mich gibt es nur ein Ziel, das ich nicht oft genug in meinen Texten wiederholen kann : ”Eine wahre Demokratie“ und einen ”Anständigen Kapitalismus“.

Und bei diesen Hinweisen kann ich an dieser Stelle auch den anderen Hinweis nochmals hier einfügen, den ich ebenfalls mehrmals in meinen Veröffentlichungen wiederholt habe, weil ich auch gegen jede Art von Volksverhetzung eingestellt bin : ”Es gibt keine guten oder schlechten Volker“, weshalb ich also ebenfalls bemüht bin, nach Möglichkeit nur solche Bücher zu zitieren, oder aber nur solche Ausschnitte aufzeige, in der keine anderen Völker oder andere Menschen mit anderen Glauben diskriminiert werden.

Da es also, wie oben gesagt, nur wenig glaubwürdige Bücher von deutschen Autoren aus der Nachkriegszeit gibt, so möchte ich zu Beginn hier sofort eine aufschlußreiche Stellungnahme über uns Deutsche zu benennen, und eine Aussage von dem amerikanischen Historiker und Politologen Professor Dr. David P. Calleo an den Anfang stellen, der in seinem 1980 auch in Deutsch erschienene Buch ”Legende und Wirklichkeit der deutschen Gefahr“ den bezeichnenden Satz schreibt : ”Viele deutsche Autoren scheinen eine Art perversen Vergnügens daran zu finden, ihrem Volk eine einzigartige Schlechtigkeit zuzuschreiben,  die  es von der übrigen Menschheit unterscheidet.“

Natürlich gibt darüber hinaus auch Literatur von ausländischen Autoren, die teilweise auch ins Deutsche übersetzt wurde, wobei aber die Schwierigkeit besteht, daß diese Bücher meistens nur von Verlagen veröffentlicht wurden, die in dem Ruf stehen ”rechts-extreistische“ Bücher zu verlegen, sodaß man als Autor immer Probleme bekommt, wenn man derartige Werke zitiert. Und zudem ist dabei noch anzumerken, daß manchmal auch die Titel solcher Bücher etwas irreführend sein können. Um hier nur ein Beispiel zu nennen, so kann man sich ja bestimmt nicht der Meinung anschließen, daß man Deutschland mit seinem Verbrecher-System unter Adolf Hitler von einer Mitschuld am Zweiten Weltkrieg freisprechen kann, denn bei einem Krieg gehören immer mindestens zwei oder meistens mehrere Nationen dazu, die in den Krieg ziehen oder eine Kriegs-Erklärung aussprechen.

Und deshalb muß auch derartige Literatur von ausländischen Autoren mit Vorsicht begutachtet werden, und mit Logik analysiert werden, was aber meiner Meinung nicht dazu führen sollte, daß man diese Literatur vollständig verbietet.

Denn eines sollte immer im Vordergrund stehen : Die Wahrheit darf niemals verboten werden.

Auch nicht in einer sogenannten ”Kapitalistischen Demokratie“

Aber ohne hier auf weitere Einzelheiten einzugehen, so möchte ich hier die Behauptung aufstellen, daß eigentlich jeden logisch denkenden und unvoreingenommenen Leser nach Kenntnisnahme der vielen Berichte von ausländischen Autoren erhebliche Zweifel aufkommen können, in wie weit das bisherige Geschichtsbild, das uns Deutschen nach dem 2. Weltkrieg eingetrichtert wurde, zumindest annähernd der Wahrheit entspricht.

Und was dabei zudem mysteriös erscheint, das ist der Umstand, daß es gemäß meinen Recherchen anscheinend viel mehr internationale Autoren und Bücher und Literatur-Quellen gibt, die Deutschland in einem etwas anderen Licht sehen, als andere internationale Geschichtsbücher, bei der die offizielle Lehrmeinung der Alliierten bestätigt wird.

Zudem ist erstaunlich, daß bei diesen Autoren und Büchern, die Deutschland positiv beurteilen, sowohl bekannte Militär-Angehörige, als auch Politiker, und auch viele ausländische Zeitzeugen  und Geschichtsforscher dabei sind.

Warum ist das so ?

Natürlich, klar doch, die Wahrheit kann manchmal sehr unangenehm sein, und deshalb möchte ich auch keine eigene Stellungnahme zu diesem Thema abgegeben, sondern allenfalls nur die Meinungen ausländischer oder insbesondere amerikanischer Autors zitieren.

Aber ........ da ich hier die Begleitumstände aus der Entstehungszeit der deutschen Gesetze schildern will, und dabei handelt es sich eben nur um die Jahre nach dem zweiten Weltkrieg, – denn anders ist das Zustandekommen dieser Gesetze beim besten Willen nicht zu verstehen – so kann ich die in der Folge genannten Fakten und diese Hinweise auf die Geschichte der deutschen Nachkriegszeit leider nicht weglassen oder ungeschehen machen.

Somit bitte ich um Entschuldigung, falls jemand diese Berichte über die Wahrheit für unangemessen hält.

Aber trotz allem möchte ich hier zumindest eines von den vielen Büchern herausgreifen, und zwar das Buch eines Bürgers der USA, das zu einem gewissen Maße sogar etwas den geschichtlichen Ablauf nach Ende des zweiten Weltkrieges beeinflußt hat, indem nach dessen Erscheinen im Jahr 1948 der amerikanische Präsident Truman die Erlaubnis für die Versendung von Lebensmittelpaketen nach Deutschland, die sogenannten ”Care-Pakete“ gegeben hatte. Dieses Buch mit dem Titel ”The Crime of Our Age“ ( weitere Hinweise siehe Internet ) stammt von dem amerikanischen Geistlichen Ludwig A. Fritsch und konnte erst im Jahr 1966 in Deutschland mit einem etwas anderen Titel veröffentlicht werden. Doch dabei möchte ich hier den Verlag dieses Buch nicht nennen will, weil fast alle deutschen Zeitungen bei der Benennung von Zitaten oder Büchern von bestimmten Verlagen anscheinend ein Schweigegelübde befolgen, worauf ich bereits oben hingewiesen habe. Das heißt, daß möglicherweise fast alle großen Zeitungen in Deutschland  genau dem zuzuordnen sind, was die Autorin Eva Herman in ihrem Buch ”Das Medienkartell“ ( Kopp-Verlag ) – und auch andere Autoren – beschrieben hat, und deshalb alles, was von angeblich ”rechts-orientierten“ Verlagen veröffentlicht wurde ( das gilt teilweise auch für ”links-orientierte“ Verlage ), als unerwünscht eingestuft wird und deshalb fast alles, was im Zusammenhang damit genannt wird, einfach weggelassen wird.

Aber von ”ehrlicher Berichterstattung“ und von ”Wahrheit“ haben diese Journalisten wahrscheinlich noch nie etwas gehört, oder wie soll man so etwas einstufen ?

Wie kann man das bezeichnen ? Freiheit oder Gehirn-Manipulation ?

Leider sind wir in Deutschland schon wieder so weit gekommen, daß eine freie Meinungsäußerung immer mehr unerwünscht ist, was ich besonders bedauernswert finde, da für mich die Benennung der Wahrheit  ein absolutes Maximum bedeutet, insbesondere dann, wenn es sich um die Benennung von Fakten und nachprüfbaren Tatsachen handelt.

Leider gilt das aber heute nicht mehr bei den Medien, worüber sich immer mehr Autoren beklagen.

Aber bleiben wir noch etwas bei dem oben besprochenen Werk ”Crime Of Our Age“, das damals in USA Aufsehen erregt hat, und in dem der Autor seinen Mitbürgern sehr deutlich die Leviten gelesen, und dabei eine relativ klare Sprache verwendet hat, wahrscheinlich als Antwort auf das vier Jahre vorher erschienene Werk des Autors Louis Nizer,  das eindeutig als ”Anti- Germanismus-Hetzwerk“ einzustufen war, wobei ich hier aber keine Hinweise oder Absätze mit diesen extrem volksverhetzenden Passagen von den ersten 8 Seiten zitieren möchte, weil dadurch manche sanftmütigen oder ruhig gestellten deutschen Bürger möglicherweise sehr erhitzt werden könnten.

Und deshalb möchte ich hier nur einige der etwas besänftigenden Sätze aus dem Buch des amerikanischen Bürgers Ludwig A. Fritsch zitieren, sodaß dadurch deutlich gemacht werden kann, daß insgesamt gesehen die Amerikaner keineswegs deutsch-feindlich eingestellt sind. Wenn man es noch etwas freundlicher ausdrücken will, dann könnte man sagen, daß die meisten Amerikaner liebe nette Menschen sind,  wie auch die meisten deutschen Bürger.

Oder um hier nochmals auf einen wichtigen Satz aus meiner Ausarbeitung ”Der geplante Kapitalismus“ in dem Kapitel 22.7. hinzuweisen, den man nicht oft genug wiederholen kann, und der weltweit verkündet werden sollte :

                   ”Es gibt keine guten oder schlechte Völker“ !

Aber leider kann es gute oder schlechte Menschen geben, wie ich das ebenfalls in dem dazu gehörigen Kapitel 22. 6. begründet habe, weil gemäß der Abstammungs-Mythologie der Bibel und der etwas genauer analysierten Generationsfolge-Liste alle Menschen von Kain abstammen und somit das von mir so genannte ”Kain-Gen“ in sich tragen, was ja teilweise auch durch den ”Milgram-Test“ bestätigt worden ist.

Aber sehen wir uns jetzt als nächstes zur Klarstellung der Beziehungen zwischen Deutschland und Amerika zumindest noch ein paar wenige – relativ harmlosen – Zitate aus dem Buch  von dem Autor Ludwig A. Fritsch an, wobei ich die etwas deutlicheren Zurechtweisungen, die an das amerikanische Volk gerichtet waren, hier weglassen möchte, zumal man dies auch über das Internet in Erfahrung bringen kann . ( Hierbei beziehen sich die Angaben der Seitenzahlen mit diesen Zitaten auf eine Kopie des Original-Textes, wobei die Überschrift über diese Sätze in diesem Kapitel lautet : “WHAT  OUR  NATION  OUGHT  TO  KNOW  ! “ ) 

 

    – – ”Sagt unserem Volk, daß die Deutschen niemals unsere Feinde

          sondern unsere Freunde und Wohltäter durch unsere ganze 

          Geschichte hindurch waren. ( page 39 )

    – – ”Sagt unserem Volk, daß die Deutschen niemals

          Krieg mit uns führen wollten. “ ( page 39 )

    – – ”Sagt unserem Volk um der Wahrheit willen, daß wir in unserer

          kurzen Nationalgeschichte verhältnismäßig mehr Kriege führten,

          als die Deutschen in 2000 Jahren.“ ( page 39 )

 

Und darüber hinaus kann man auch noch etwas über die Situation in Deutschland während der Nachkriegszeit erfahren,  also genau über diese Zeit, in der sowohl die oben angesprochene Währungsreform stattgefunden hat, und auch die später noch erklärte Schaffung des deutschen Grundgesetzes und einer Landes-Verfassung.

Aber wie gesagt, auf die Auswirkungen dieser oder ähnlicher  Rahmenbedingungen nach Ende des zweiten Weltkrieges in Deutschland komme ich nachher noch zu sprechen.

Doch zusätzlich zu diesen Hinweisen auf die sehr große Anzahl von Büchern von internationalen Autoren  und auf die Auswirkungen der Regentschaft einer Militär-Diktatur in Deutschland möchte ich hier zudem auch noch die Anmerkung machen, daß nach Meinung vieler Rechtswissenschaftler und auch nach amerikanischer Rechtsprechung die Fortdauer des völkerrechtlichen Kriegszustandes in Deutschland erst beendet war, nachdem eine ”Joint Resolution“ des amerikanischen Kongresses am 19. Oktober 1951 beschlossen worden war, die der Präsident fünf Tage später verkündet hat, sodaß damit die in den Jahren bis 1951 vorangegangenen vielen inhumanen Behandlungen der Siegermächte  gegenüber den Deutschen  als ”kriegerische Handlungen“ eingestuft werden konnten.

Wie man sieht, es gibt viele Wege, um die Wahrheit anders darzustellen !  )

 

Aber kommen wir jetzt nochmals auf die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg zu sprechen, und auf die Bemühungen der Deutschen, sich gegen die Maßnahmen der Militär-Diktatur zu wehren, unter anderem mit dem Schreiben des damaligen Bürgermeisters von Essen und späteren Bundespräsidenten Gustav Heinemann.

Das Antwortschreiben des Militärgouverneurs General Robertson vom 23. Oktober 1947, daß später auch in einem Artikel von Heinemann in der Zeitung ”Die Welt” vom 15. November 1947 veröffentlicht worden war – woraufhin sich kurze Zeit später auch Konrad Adenauer eingeschaltet und protestiert hat, aber ebenfalls ohne Erfolg – läßt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig, wobei ich hier nur die wichtigsten Sätze zitieren möchte :     

     ”Es gibt keine deutsche Regierung : die oberste Gewalt in

     Deutschland wird von den vier Oberbefehlshabern ausgeübt,

     von denen jeder für seine eigene Besatzungszone zuständig ist .......

     Auf Grund der ihnen verliehenen obersten Gewalt

     gibt es keine Begrenzung ihrer Vollmachten,

     mit Ausnahme derjenigen, die sie sich selbst setzen.“

 

( Anmerkung : Dieses Zitat und die Hinweise auf die geschichtlichen Ereignisse in diesen Jahren und auf die Veröffentlichungen von Gustav Heinemann wurden aus dem Buch entnommen : ”Die amerikanische Besatzungspolitik und das Völkerrecht“ von Burkhard Schöbener in den  Schriften zum Staats- und Völkerrecht, Band 45 , Peter Lang-Verlag, 1991 )

 

Und genau auf Grund dieser ”obersten Gewalt“ – die sich die Siegermächte sozusagen ”selber verliehen hatten“, und der eindeutigen Aussage, daß es in Deutschland keine deutsche Regierung mehr gibt, was natürlich dem Völkerrecht widersprach, demgemäß es ein ”Selbstbestimmungsrecht des Volkes“ geben soll ( wie das auch in der Charta der Vereinten Nationen steht ) –  hatten die vom Kapitalismus geprägten Siegermächte das Grundgesetz so geprägt, daß das geplante ”Bollwerk des Kapitalismus“ sich möglichst radikal ausdehnen konnte. Und dabei hätte so ein ”Gesetz mit dem Grundrecht auf Arbeit“ die gesamten Planungen ( siehe weiter unten bei den Zitaten aus dem Buch von Louis Nizer ) gefährdet, oder das gesamt Konzept des Raubtier-Kapitalismus unmöglich gemacht. Denn dieses ”Recht auf Arbeit“ stand völlig im Gegensatz zu den Planungen, daß man später einmal immer mehr ”Billig-Lohn-Arbeitskräfte” und Fremdarbeiter zum Einsatz bringen wollte, wodurch sich automatisch auch mehr deutsche Arbeitslose ergeben würden, und dadurch der Durchschnitt der Einkommen aller Arbeitnehmer immer mehr reduziert werden konnte, insbesondere in der zweiten Phase der Planungen, also für die Zeit nach dem Deutschen Wirtschaftswunder, als man ab 1980 aus Deutschland eine ”Muster-Kolonie des globalen Kapitalismus“ machen wollte, worauf ich noch mehrmals zu sprechen komme. 

Nein, das ”Recht auf Arbeit“ durfte aus Sicht der Interessenvertreter des von Amerika gelenkten Kapitalismus auf keinen Fall im Grundgesetz erscheinen, und so ist es dann auch gekommen, indem nur betont wurde, daß die Arbeitnehmer das Recht haben ihren Beruf frei zu wählen, und ebenso auch einen Arbeitsplatz, was aber natürlich nur möglich ist, wenn sie einen Arbeitsplatz finden. Aber dafür – was ganz wichtig ist, und anders bewertet wird, als in dem Gesetz gemäß Artikel 24 der Verfassung von NRW – steht ganz ausdrücklich betont in Artikel 14 des Grundgesetzes das Recht auf Eigentum und das Erbrecht.

Doch die nachfolgende Entwicklung und Entstehung von Gesetzen ist etwas mysteriös, indem also wie oben erwähnt nach der Befürwortung der Besatzungsmächte am 23. Mai 1949 das Grundgesetz vom Parlamentarischen Rat beschlossen wurde, wobei aber auch alle nachfolgenden Änderungen gemäß dem Besatzungsstatut vom 10. April 1949 Absatz 5 ”der ausdrücklichen Genehmigung der Besatzungsbehörden“ bedürfen. Da aber bei der Entstehung des Grundgesetzes auch verschiedene Politiker aus dem Land Nordrhein-Westfalen mitgewirkt hatten, so haben diese sich für eine nachfolge Wahl etwas ganz besonderes einfallen lassen, indem etwa ein Jahr später wieder ein Gesetz geschaffen und verabschiedet werden sollte. Und zwar die Verfassung des Landes Nordrhein-Westfalen, wobei aber die Einflußnahme der Besatzungsmächte etwas oberflächlich war. Genau das haben die Politiker dieser Zeit, die sich oft vergeblich gegen die Verletzung des Völkerrechts gewehrt hatten, wie beispielsweise oben beschrieben Gustav Heinemann und Konrad Adenauer, genutzt, um in diese Verfassung ”etwas andere Gesetze“ aufzunehmen, und zwar sind das vier Sätze, die bei genauer Betrachtung genau das Gegenteil von dem aussagen, wie das im Grundgesetz steht.

Aber da den damaligen Politikern sehr wohl bewußt war, daß dies entgegen den Forderungen des Kapitalismus und somit entgegen den Forderungen der Militär- Diktatur stand, so hatten sie sich einen Trick einfallen lassen. Die Politiker hatten damals diese Landes-Verfassung für NRW ganz kurzfristig geändert und kurzfristig fertig gestellt, und sodann vom Landtag am 6. Juni 1950 beschlossen. Und dann hat man zwei Wochen später am 18. Juni 1950 durch Volksentscheid bzw. durch eine sogenannte ”Billigung“ durch das Volk das Gesetz absegnen lassen. Zudem hat man aber dabei noch einen zweiten Trick eingebaut, indem in dem Gesetz in Artikel 90 festgelegt worden war, daß einen Tag nach der Annahme durch das Volk und der sofortigen Verkündung in einem sogenannte ”Verordnungsblatt“ das Gesetz in Kraft tritt.

Dies Aktion ging derart schnell über die Bühne, daß die Militär-Regierung viel zu spät bewußt geworden ist, was dieses Gesetz für eine Bedeutung haben könnte. Aber weil man damals sich nicht getraut hatte, gegen dieses sehr wohl  bekannt gewordene Gesetz offiziell Einspruch zu erheben oder gar die Wahl für ungültig zu erklären – denn die Stimmung war damals sehr gespannt, und die Siegermächte wollten in der BDR möglichst bald eine positive Stimmung erzeugen, damit der Plan ( ein ganz kleiner Teil davon wurde als Marshall-Plan propagiert ) zum Aufbau eines ”Kapitalismus-Bollwerkes“ in die Tat umgesetzt werden konnte. Also hat man diese Landes-Verfassung für Nordrhein-Westfalen gelten lassen, wobei uns hier insbesondere der Artikel 24 interessiert, den die damaligen Politiker gemäß ihren eigenen Vorstellungen ( also ohne Einfluß der Interessenvertreter des Kapitalismus ) folgendermaßen vom Volk hat abstimmen lassen :

      +++    Im Mittelpunkt des Wirtschaftslebens  

                   steht das Wohl des Menschen.

Ist das nicht ein tolles Gesetz, daß aber mit den Prinzipien des Kapitalismus leider oft nicht in Einklang zu bringen ist.  

    +++   Der Schutz seiner Arbeitskraft hat den Vorrang

                 vor dem Schutz materiellen Besitzes.

Eigentlich sollte so ein Gesetz eine Selbstverständlichkeit sein, aber leider denken unsere Politiker der neuzeit nur noch in den Bahnen des Kapitalismus, sodaß diese nie auf die Idee kommen würden, so ein Gesetz erneut bekannt zu machen oder dafür zu sorgen, daß dieses Regel gemäß dieser Verfassung in die Tat umgesetzt wird.

Nebenbei gesagt, dies trifft ganz besonders auch für die Kerntechnik zu und für Atomkraftwerke, wobei ich eine eindeutige Stellungnahme auf meiner Internet- Seite ”www. ram-sterk. net“ unter Punkt B mit der Überschrift ”Fukushima oder Fukushilda“ zum Ausdruck gebracht habe ( bzw. neuerdings auch auf meiner zusätzlichen Internet-Seite ”www. fukushima-oder-fukushilda. de“ ).

   +++   Jedermann hat ein Recht auf Arbeit

Dieses Gesetz läßt eindeutig erkennen, daß auch die deutschen Politiker vor mehr als 60 Jahren erkannt hatten, wie auch vor etwa 100 Jahren Henry Ford, daß es nicht richtig sein kann, wenn die Menschen von den Sozialleistungen des Staates leben müssen, ohne ihr Geld mit Arbeit verdienen zu dürfen. Sondern es wäre viel besser, wenn alle Menschen eine Arbeit erhalten könnten, wobei ich in meiner Ausarbeitung im Anhang an den ”Demokratie-Test“ in Kapitel 21.2. genügend Beispiel aufgezählt haben, wieviel Mangel wir an Arbeitskräften in Deutschland haben, indem eine immer größere Anzahl von Aufgaben in unserer Gesellschaft überhaupt nicht mehr wahrgenommen werden, obwohl dies teilweise sogar als Skandal bezeichnet werden kann, wenn beispielsweise immer mehr alte Menschen ins Ausland verfrachtet bzw. abgeschoben werden, weil alle Politiker versagt haben.

Außerdem möchte ich hierzu hinzufügen, daß meiner Meinung nach sich die Politiker schuldig machen, wenn sie Arbeitslose ohne Arbeit lassen, weil dadurch die Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft nicht voll genutzt wird, und somit die Möglichkeit einer Nutzung der gesamten Produktivität des gesamten Volkes ungenutzt gelassen wird. Dadurch wird unserer Volkswirtschaft und somit insgesamt dem deutschen Volk ein großer Schaden zugefügt. Oder mit anderen Worten : Wer verhindert oder sich nicht darum kümmert, daß die Leistungs- Ressourcen eines Volkes voll zum Einsatz gebracht werden können, indem alle arbeitsfähigen und arbeitswilligen Menschen im Volk eine Arbeit bekommen, macht sich schuldig, weil dadurch dem Volk Schaden zugefügt wird. Und wenn man dann zudem noch das Geld und die Währung an der Leistungs-Kapazität aller Bürger in einer Volkswirtschaft orientiert ( wie in Kapitel 22. 19.  beschrieben ), braucht man über den Weg, wie man das finanzieren soll, hier nicht mehr zu sprechen.

  +++   Der Lohn muß ...... den angemessenen Lebensbedarf

                des Arbeitenden und seiner Familie decken.

Eigentlich müßte jeder Mensch mit anständigem Charakter diese Forderung – halt nein, hier handelt es sich ja sogar schon um ein Gesetz – für selbstverständlich halten. Und alle Politiker, die nicht dieser Meinung sind, können auch niemals der Forderung des Grundgesetzes gerecht werden, indem geschrieben steht, daß sie ”ihre ganze Kraft dem Wohl des deutschen Volkes widmen” müssen. Und auf Grund dieser eindeutigen Aussage dürfte es somit eigentlich überhaupt keine Politiker geben, die sich für diese Forderung nicht einsetzen, sodaß man hierzu an dieser Stelle einmal die Wahrheit etwas deutlicher zum Ausdruck zu bringen könnte und sagen könnte, daß man solche Politiker – die diese Grundsätze einer humanen menschlichen Gesellschaft nicht versuchen zu realisieren – so bald wie möglich für ihre Fehlleistungen zur Verantwortung ziehen sollte.

  =0=   Das waren die vier wichtigsten Punkte, die uns die Politiker

              aus der Vergangenheit der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts

              hinterlassen haben, wobei ich anschließend noch einen weiteren

              Punkt aus der Hinterlassenschaft ( von 1957 ) ansprechen will.

Wie also oben gesagt, so stehen diese vier Punkte eindeutig im Wiederspruch zum Grundgesetz, wie ich das bereits oben erwähnt hatte.

Aber was gilt denn nun, was gilt heute ?

Das Grundgesetz ?

Oder die Landes-Verfassung ?

Nun, wie ich das bereits mehrmals in meinen Ausarbeitungen aufgezeigt habe, so gibt es in unseren Gesetzeswerken viele Regelungen, die sich gegenseitig widersprechen oder theoretisch gegenseitig ausschließen, wobei aber im Prinzip die Logik immer mit Füßen getreten wird, aber das merkt bei uns in Deutschland sowieso meistens niemand. Aber ich hatte bereits mehrmals darauf hingewiesen, daß diese Tricks seit Tausenden von Jahren bekannt sind, und somit jeweils die Herrscher entscheiden können, welches Gesetz gerade angebracht ist. Und dafür gilt als eindeutiges Beispiel die Bibel, indem gelten soll

     –   ”Du sollst nicht töten.“  ( 5. Mose 5 Vers 5 )

     –    ”Wenn bei dir in einen deiner Städte jemand gefunden wird,

                     der anderen Göttern dient oder sie anbetet,

                     dann sollst du ihn  töten.“ ( 5. Mose, 17 Vers 2 bis 5 )

Wie also gesagt, diese Tricks mit widersprüchlichen Gesetzen sind seit langer Zeit bekannt.

Und dabei gilt zudem : Logik ade !

Aber wer hat heutzutage bei den oben genannten Gesetzen in Deutschland das Sagen ?

Der ”Raubtier-Kapitalismus“ ?

Oder die Ethik in Einklang mit den Menschenrechten ?

Dreimal dürfen Sie raten !

Doch wenn man nicht gerade zu den ”Geistig-Minder-Bemittelten“ gehört, und einem die Bedeutung dieses Gesetzes ( in Artikel 24 ) voll bewußt geworden ist, so müßte einem aber jetzt irgendwie die Frage in den Sinn kommen, warum innerhalb der letzten 50 Jahre nicht irgendein Politiker auf die Idee gekommen ist, daß man doch eigentlich diesen Gesetzes-Text, wie er in Kapitel 24 der NRW- Verfassung steht, hätte auch in das Grundgesetz übernehmen können.

Oder etwa nicht, denn es kann doch nicht wahr sein, daß die Herrschaft des ”Raubtier-Kapitalismus“ immer so absolut und dirigistisch gewesen sein soll, daß man nicht zumindest den Versuch hätte unternehmen können ?

Oder muß man von der  folgenden Annahme ausgehen, die ich hier einmal mit etwas Zurückhaltung als Frage aufstellen möchte, sodaß man die Antwort noch etwas zurück stellen kann :

         War es allen Politikern der letzten drei oder vier oder fünf Jahrzehnte

          immer völlig gleichgültig, ob man die Gesetze

          – zum Wohle der deutschen Arbeitnehmer gemacht hat,

          – oder zum Wohl der Nutznießer des Kapitalismus ?

Oder sollte man diese Frage etwas direkter formulieren ?

Denn die ganze Wahrheit ........ ach lassen wir das jetzt einmal ungeklärt.

Hierzu sollte man sich zudem auch in Erinnerung rufen, daß man bekanntlich sogar mehrere Änderungen im Grundgesetz durchgeführt hat, wobei ich hier nur die Änderung des Artikel 115 benennen will, indem man dadurch erreicht hat, daß der Staat ab 1970 immer Schulden machen konnte und dadurch die Steuerzahler immer die Zinsen für die Staatsschulden aufbringen mußten, sodaß eine zusätzliche ständige Umverteilung des Geldes von unten nach oben in die Wege geleitet worden war.

Zum Nutzen von wem ?

Bestimmt nicht zum Nutzen der Arbeitnehmer oder des ”kleinen Mannes“ !

Wie bereits in meinen anderen Ausarbeitungen beschrieben, so halte ich dieses Gesetz bzw. diese Gesetzes-Änderung für unrechtmäßig, indem es andere Gesetze gibt, die derartige Verschuldungen des Staates für völlig unnütze Geldausgaben ohne erkennbare Leistungen nicht erlaubt sind.

Aber wie gesagt, eine Änderung des Grundgesetzes zu Gunsten des Wohl des Volkes hat es noch nie gegeben.

Und wie das mit sehr vielen anderen Gesetzen aussieht, das können Sie am besten selber beurteilen, nachdem Sie noch weitere Texte dieser Ausarbeitung gelesen haben und insbesondere auch den ”Demokratie-Test“ gemacht haben, den ich an das Ende dieser Schrift gestellt habe.   

Doch ganz so weit sind wir noch nicht, denn vorher möchte ich Ihnen noch weitere Einzelheiten über die Entwicklung in Deutschland aufzeigen.

Also stellen wir jetzt diese Wahrheiten in Bezug auf die Gesetze etwas zurück und wenden wir uns wieder den Empfehlungen der alten Herrscher aus dem Mittelalter und Altertum zu, wie ich das bereits oben erwähnt habe, indem auch heute noch gelten sollte : Brot und Spiele. 

Aber wie bereits oben gesagt, in neuerer Zeit sollten die Spiele den Vorrang haben, denn damit konnte den Bürgern suggeriert werden, daß sie zu den ”Wohlhabenden“ gehörten, wenn sie mit ”FCHK“ versorgt worden sind bzw. ihr Eigen nennen konnten, also ”Fernseher“, ”Computer“, ”Handy“ und einen vollen ”Kühlschrank“.

Denn eines war doch klar : Wer “Spiele“ hat und einen ”vollen Bauch“, der protestiert bestimmt nicht.

Genau das war und ist die Taktik des ”Raubtier-Kapitalismus“, der die Menschen immer mehr ausbeuten und versklaven will.

So einfach ist das.

Aber wie bereits oft gesagt : Die Wahrheit wollen die Deutschen nicht hören.

Nein, weil bekanntlich nicht sein kann, was nicht sein darf.

Und daß dies überhaupt nicht sein kann und nicht sein darf, das wurde zudem auch jeden Tag durch diese wunderbaren Instrumentarien für die Meinungs- Manipulation verkündet, also durch die neuen Spielzeuge für die Bürger, wie etwa Fernsehen und Computer und Handy.

Diese neuen Techniken für die Beeinflussung der Bürger wurden derart intensiv eingesetzt, daß die Deutschen überhaupt nicht mehr in der Lage sind und in der Lage waren, die Realität einzuschätzen, indem sie nicht einmal mehr zwei und zwei zusammen zählen oder aber zwei und zwei voneinander abziehen konnten  ( wie etwa bei den Einkommen und den Preisen ), was am besten an dem Begriff erkennbar ist, indem ebenfalls das Wort ”real“ vorkommt, und zwar an dem Wort ”Real-Einkommen“ Aber auf diese Fakten werde ich nachher nochmals zu sprechen kommen, weil dieser Werte-Maßstab für das Anwachsen des Wohlstandes – aber im Vergleich zu den Gewinnen des Kapitalismus und zum Bruttosozialprodukt – seit 1975 insgesamt bei ”Null“ geblieben ist, während das Bruttosozialprodukt etwa um den Faktor 4,5 gewachsen ist und die Gewinne des Kapitalismus, oder genauer gesagt die Einkommen aus Unternehmer-Tätigkeit und Vermögen um den Faktor 5,8 gestiegen sind. Und letztendlich haben dadurch die Reichen und Nutznießer des Kapitalismus so viel Geld im Überfluß angehäuft, daß man dabei nur noch über Milliarden und Billionen diskutiert, die von den Banken verwaltet werden, wobei der Staat und die Zentralbank immer mehr Zuschüsse geben soll, was diese bekanntlich bisher immer getan haben.

Damit sich aber die Bürger in Deutschland über diese Ungerechtigkeit nicht aufregen, oder sie davon überhaupt nicht erst erfahren oder sich dafür interessieren und immer schön ruhig bleiben, so wurden und werden auch weiterhin deren Gehirne immer mehr vernebelt, und die Gehirnwäsche wird immer mehr perfektioniert, wie dies durch die ”Re-education“ der Amerikaner nach Ende des zweiten Weltkrieges als Folge der Empfehlungen des Psychologen Kurt Lewin in Gang gesetzt worden war, der damals in USA in den 30er Jahren eine Theorie entwickelt hatte, die den harmlos klingenden Namen trägt “Veränderung von gesellschaftlichen Gruppen“.

Gemäß dieser Theorie soll in der Phase 1 ( dem sogenannten ”unfreezing“ = auftauen oder weich machen ) die Vorbereitung für eine Veränderung dadurch stattfinden, indem durch ”Einbeziehung der Betroffenen bei Diskussionen” die gesellschaftlichen Systeme und die Einstellung zu einer veränderten Ideologie ”weich und veränderbar werden“.

 

( Anmerkung : Irgendwie muß einem dieser Punkt doch bekannt und vertraut vorkommen, wenn man dabei an das Internet und insbesondere an ”Facebook“ und an ”Twitter“ denkt. Auch dabei kann jeder an der Diskussion teilnehmen, aber anschließend werden die Gesetze völlig unabhängig von diesen Diskussionen von den Lobbyisten vorgegeben und anschließend von den ”möglicherweise ??? unwissenden” Volksvertretern abgesegnet. Natürlich alles nur zum Vorteil der Nutznießer des ”Raubtier- Kapitalismus“, und das ”Wohl des Volkes“ bleibt dabei eine Illusion, bzw. ein schönes Märchen.    )

 

Und gemäß der zweiten und dritten Phase, bzw. ( weil die sich überschneiden ) beim zweiten und dritten Punkt ( ”Changing“ und ”Refreezing“ ) in der Theorie des Kurt Lewin, die als Basis für die Veränderungen der Grundeinstellung im Charakter und in der Weltanschauung dienen soll ( und somit die Basis für die ”Re-education“ der Amerikaner war ), werden durch die Trainer und Vorbilder – z. B. die Privilegierten oder die Politiker – die Regeln vorgegeben und die Veränderungen ständig kontrolliert und überwacht, wobei zudem dann die Vorgaben und Suggestionen immer wiederholt werden sollen.

Nebenbei möchte ich hier erwähnen, daß es sich bei dieser Theorie und den dabei verwendeten Empfehlungen zum größten Teil um die gleichen Erkenntnisse handelt, die auch in dem Buch des französischen Psychologen Gustav Le Bon zu finden sind, das den Titel trägt  ”Psychologie  der  Massen“,  ( im Original ”Psychologie des foules“ , erschienen 1895 ), wobei diese Erkenntnisse auch bereits früher in Deutschland genutzt worden sind, aber bei diesen Hinweisen darf man heutzutage in Deutschland natürlich keine Namen nennen, sodaß auch dabei der Erfolg dieser oben erwähnten ”Re-education“ sichtbar wird. Denn die Deutschen sind folgsame Untertanen.

Und deshalb war diese sogenannte ”Umschulung“ ein voller Erfolg, wobei aber anzumerken ist, daß die meisten Deutschen von dieser ”Re-education“ nie etwas erfahren haben, weil dies offiziell nicht bekannt gemacht wurde. Und auch heute nie mehr darüber gesprochen wird, obwohl viele Auswirkungen dieser ”Umschulung der Gehirne“ noch heute tagtäglich zu spüren sind und dies ständig weitergeht.

Glauben Sie nicht ?

Nein, das ist auch kaum zu bemerken und niemand macht sich darüber Gedanken. Um hier nur ein Beispiel zu nennen – und von dieser Dauer-Gehirnwäsche gibt sehr viel Beispiele – so möchte ich nur auf eine sogenannte ”Gewohnheit“ hinweisen – oder wie soll man so etwas nennen – die man tagtäglich aufs neue beobachten oder besser gesagt hören kann, wenn man jeden Morgen das Radio einschaltet. Und was hört man dabei ?

Ein Großteil der Musikstücke – teilweise je nach Sender sind es über 50 % – stammen aus USA, bzw. sind keine deutschen Musikstücke.

Dabei kommt noch hinzu, daß oft die amerikanischen Musikstückstücke nicht nur sehr alt sind, sondern zudem teilweise bisher relativ unbekannt. 

Und warum spielen die Sender solche Musik ?

Steckt da ein bestimmtes System dahinter ?

Wenn Sie diese Frage beantworten sollten, dann werden Sie wahrscheinlich sagen, daß dies dem heutigen Musik-Geschmack der Menschen in Deutschland entspricht.

Und warum ist das so ?

Warum ist heutzutage der angeblich ”deutsche“ Geschmack oder diese angebliche Vorliebe der Deutschen – auch bei anderen Dingen, wie Mode oder ähnliches – extrem stark ”amerikanisiert“ worden und wird immer noch weiter amerikanisiert, mehr noch als bei allen anderen Völkern auf der ganzen Welt ?

Haben Sie darauf eine Antwort ?

Ganz genau so funktioniert Gehirnwäsche, indem der Mensch etwas tut, was er ohne diese ”Beeinflussung des Geistes“ bestimmt nicht tun würde oder getan hätte.

Um aber genau diese fast unbemerkbare Lenkung und Dauer-Suggestion der Deutschen noch etwas besser zu verdeutlichen, so möchte ich dies an Hand von zwei weiteren Beispielen erklären.

Als erstes Beispiel soll dazu die Information dienen, die den Deutschen sehr oft immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden soll, wobei die Wortwahl dabei variieren kann, aber der Inhalt der Botschaft ist immer der gleiche.

            ”Uns Deutschen geht es sehr gut“.

Bei der Übermittlung dieser Botschaft werden alle Mittel eingesetzt, mit der man die Menschen in Deutschland in irgend einer Art überzeugen könnte, sei es bei den Weihnachts-Botschaften, sei es bei einer Neujahrs-Ansprache, sei es bei der Argumentation mit Arbeitgebern im Fernsehen oder irgend einer anderen Gelegenheit.

Ein besonders drastisches Beispiel dafür war die Stellungnahme eines Privilegierten, der viele Millionen Euro durch Börsen-Spekulationen kassiert hat und der sowohl beim Fußball, als auch als gelegentlicher Wohltäter mit geringen Almosen in Erscheinung getreten ist, aber insbesondere durch seine Versuche die Steuern zu hinterziehen und sein Geld ins Ausland transferiert hat, wobei er anschließend noch durch eine Selbstanzeige einer Bestrafung entgehen wollte.

Dieser Steuerhinterzieher, dessen Namen man nicht verraten darf, hat eines Tages in einer Talk-Show den Deutschen ordentlich die Leviten gelesen, indem er ganz lautstark den Satz in die Runde gesprochen hat – nein, geschrien hat, damit die Wirkung nicht verfehlt wird : ”Wir leben doch heute alle wie im Paradies”.

Und weil er dies ganz lautstark von sich gegeben hat, so war klar, daß er damit nicht nur sich selber gemeint hat – indem er keine Steuern in Deutschland zahlen wollte und den Hals nicht voll kriegen konnte – sondern damit wollte er eine Botschaft an alle Fernseh-Zuschauer und alle Anwesenden senden.

Was meinen Sie, wie viele Menschen ihm das geglaubt haben oder zugestimmt haben ?

Viele ! Und der Beweis dafür war in dieser Fernsehsendung sofort erkennbar : Alle Teilnehmer an der Gesprächsrunde waren mit dieser Botschaft einverstanden, denn kein einziger davon hat irgend einen Einwand dazu hervor gebracht. Kein einziger ! ! !

Also muß es doch stimmen, daß wir alle wie im Paradies leben, oder nicht ?

Toll !

Genau so funktioniert Gehirnwäsche !

Und weil diese Gehirn-Manipulation immer weiter geht, so wählen die Deutschen – sozusagen aus Dankbarkeit – immer wieder eine der großen Volksparteien, weil die doch innerhalb der metzten Jahrzehnte immer schon an der Macht waren, und weil es uns allen heute in Deutschland so gut geht.

Wobei aber hierbei anzumerken ist, daß diese Art von Suggestion doch ziemlich primitiv sein mag, indem es doch einige Zuschauer geben kann, die diese Botschaften nicht stillschweigend hinnehmen und bei denen sich möglicherweise doch das Gehirn meldet und den Einwand bringt, daß diese Feststellung bestimmt nicht für alle Deutschen gelten kann, oder vielleicht nur für die Reichen oder für die Steuer-Flüchtlinge.

Doch diese Gehirnwäsche findet ja nicht nur bei den Fernsehsendungen in den Talk-Sows statt, sondern dies wird heutzutage zudem auch von den Politikern, aber genau so auch von den sogenannten Wissenschaftlern für Volkswirtschaft oder von anderen Privilegierten bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit verkündet, wie gut es uns Deutschen geht, weil nur dadurch erreicht werden kann, daß niemand Protest gegen die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte erhebt.

Diese Suggestions-Formeln werden und wurden derart oft wiederholt, daß es für die Deutschen überhaupt keine andere Möglichkeit gab und gibt, solche ständige Gehirnwäsche in sich aufzunehmen, wobei  insbesondere durch das Medium der Bildübertragung, also durch das Fernsehen die hypnotischen Beeinflussungen ständig verstärkt werden. Und somit wurde den Bürgern durch viele verschiedene Tricks diese

                  ”Zufriedenheit mit dem angeblich hohen Volkswohlstand“

immer wieder eingehämmert, damit sie auch in Zukunft stillschweigend alle Ausbeutungs-Methoden des Raubtier-Kapitalismus hinnehmen sollten, ohne sich dagegen zu wehren.

Das Ziel dieser Dauer-Suggestionen war klar, indem die Interessen-Vertreter dieser ”negativen Art von Kapitalismus“ in den kommenden Jahren die Ausbeutungs-Strategien noch mehr verstärken wollten, wie etwa infolge der Bestimmungen des EU-Vertrages – von mir bezeichnet als ”Kapitalistisches Manifest“ – wobei durch die Zulassung von noch mehr und noch viel billigeren ”Billig-Lohn-Arbeitnehmern“ aus den ost-europäischen Ländern das Niveau der Einkommen ( im Verhältnis zu den Umsätzen der Unternehmen ) immer mehr abgesenkt und dadurch die Gewinne und die Einnahmen der Nutznießer des Kapitalismus immer mehr gesteigert werden können.

Aber hierbei sollte man zudem beachten,  daß genau dies auch eines der Ziele war, das man durch den EU-Vertrag erreichen wollte, und da man die Bürger in der EU und so auch in Deutschland nicht gefragt hat, ob sie diesem Vertag zustimmen ( außer in Frankreich und in Holland, aber deren Ablehnung hat die Regierung, also die Feudal-Herrscher dieser Länder überhaupt nicht interessiert, denn auch diese haben sich selbstherrlich anders entschieden ), so ist dieser Vertrag und damit die politische Vereinigung Europas zustande gekommen, obwohl dies im Grunde genommen der Charta der Vereinten Nationen widerspricht, indem in dieser Charta geschrieben steht, daß für jedes Land das ”Selbstbestimmungsrecht der Völker“ gelten sollte.

Oder aber :

Vielleicht gelten die Vereinbarungen und Grundlagen der ”Atlantik-Charta“ für Deutschland überhaupt nicht ? Und zwar, weil dies von Vornherein so vorgesehen war, und zudem hatte dies Churchill in seiner Rede am 22. 2. 1944 vor dem britischen Unterhaus  (  gemäß Churchill :  ”Zweiter Weltkrieg“ IV  Seite 318 ) darauf nochmals ausdrücklich hingewiesen : ”So kommt es beispielsweise nicht in Frage, die Atlantik-Charta auf Deutschland im Sinne einer Rechtsgrundlage anzuwenden.“

Doch weil ich noch nie von einem Gesetz gehört habe, in dem das Gegenteil bestimmt worden ist, so kann ich diese Rechtsfrage hier nicht klären.

Also nehmen wir einmal an, daß das ”Selbstbestimmungsrecht der Völker“ auch für Deutschland gelten würde.  

Aber haben Sie schon einmal davon gehört, daß die Deutschen ”Selbstbestimmt“ haben, daß sie der EU beitreten wollten, sodaß in Zukunft jeder Ausländer den Arbeitsplatz eines jeden deutschen Arbeitnehmers übernehmen kann, weil dieser garantiert und 100 %-ig und sehr gern diese Arbeit viel viel viel billiger ausführen will. Was für ein toller Erfolg für unsere Politiker !

Soll man sagen : Hoch sollen sie leben ? 

Wie aber gesagt, alles dies konnte nur durch die erduldete ”Umschulung“ der Deutschen erreicht werden.

Und gleichzeitig können durch die Dauer-Suggestionen natürlich auch die Renten immer mehr abgesenkt werden – heutzutage zusätzlich durch den dummen Trick, daß die Beiträge gesenkt und somit die Arbeitgeber entlastet und vordergründig die Lohnnebenkosten gesenkt werden – sodaß die Altersarmut noch schneller ansteigen wird. Dabei ist anzumerken, daß trotz der Tatsache, daß die Medien immer wieder auf diese Entwicklung hinweisen, daß in Zukunft die Altersarmut sehr stark ansteigen wird, so hat es noch nie eine richtige Protestbewegung gegen diesen Trend und diese Mißhandlung der zukünftigen Rentner durch die Politiker gegeben

Sind sie nicht duldsam und lieb, die deutschen Arbeitnehmer ?

Ja, das alles sind die Erfolge der Dauer-Suggestionen, mit denen man die duldsamen Deutschen ständig ruhig hält, die im Gegensatz zu unseren Nachbarn, wie etwa die Franzosen oder Spanier oder Griechen, bestimmt nicht protestieren.

Wie gesagt : Wir leben ja alle wie im Paradies.

Doch es gibt darüber hinaus noch viele andere Arten von Suggestionen, bei denen der normale Bürger überhaupt nicht merkt, daß ihm etwas erzählt wird, daß eigentlich ”an der Wahrheit vorbei marschiert“, und was aber die gleiche Wirkung haben soll, und zwar soll auch dadurch den Menschen in Deutschland ein Bild vermittelt werden, daß sie zufrieden machen soll und ruhig stellen soll. 

Und auch dazu kann man als weiteres Beispiel wieder eine Information oder eine Aussage aufzeigen, die die Fernseh-Zuschauer zur Kenntnis erhalten haben. So wurden vor kurzen in einer dreiteiligen Dokumentations-Sendung des ZDF die Deutschen angeblich über folgendes aufgeklärt, wie das der Titel besagt :  ”Deutschland – Wie wir leben“.

Und da bei uns natürlich das Auto ein große Rolle ist, weil es bekanntlich ”des Deutschen liebstes Kind ist“, so konnte man bei dieser Sendung in Bezug auf Autos folgendes erfahren, wobei ich hier nur den Sinn des Satzes wiederholen kann :

        ”Die Deutschen sind heutzutage bereit, dreimal so viel für die

          Anschaffung eines Autos auszugeben, als früher in den 70er oder

          in den 80er Jahren.“

Toll.

Sind sie nicht lieb, die Deutschen, wenn sie zu solchen Geld-Ausgaben bereit sind, und damit die deutsche Wirtschaft wirksam unterstützen ?

Aber was bedeutet dieser Satz eigentlich ?

Nun, wenn man einmal dieser Frage nachgehen will, so gibt es dabei nur die Möglichkeit, daß man sich für eine derartige Analyse leider etwas mit Zahlen befassen muß, obwohl solche Fakten und Zahlen für viele Leser sehr langweilig erscheinen können, denn die meisten Deutschen lesen doch viel lieber – wenn sie überhaupt noch Bücher lesen – entweder Liebesromane, Klatsch-Geschichten oder Harry Potter.

Aber wie gesagt, jetzt müssen wir uns leider etwas mit den langweiligen Zahlen befassen.

 

 

3.  Die  Folgen  der  Umerziehung  in  ”Heller und Pfennig“

Nun, der normale Bürger wird hierbei natürlich den Sinn dieses oben genannten Satzes ( daß die Deutschen heutzutage bereit sind, dreimal so viel Geld für die Anschaffung eines Autos auszugeben, als früher ) dahingehend interpretieren, daß es uns Deutschen doch sehr gut gehen muß, wenn die Bürger insgesamt – also sozusagen als Mittelwert bezogen auf alle Bürger  – bereit sind, dreimal so viel Geld für ein Auto auszugeben, wie vor 30 oder 40 Jahren.

Mann oh Mann, wie muß es uns Deutschen doch gut gehen, finden Sie nicht auch ?

Was meinen Sie, ist das tatsächlich die Wahrheit ?

Oder ist das eine elegante und moderne Form von ”Verarschung“ ?

Eines möchte ich gleich vorweg nehmen :  Diese Feststellung, daß die Deutschen bereit sind, dreimal so viel Geld für ein Auto auszugeben, stimmt tatsächlich.

Die Frage ist nur, warum sind sie dazu bereit ?

Aber schauen wir uns jetzt einmal die Fakten etwas genauer an, was diese Aussage für eine Bedeutung hat.

Im Jahr 1975 hat in Deutschland ein Mittelklasse-Wagen – das war damals zweifelsohne für die Mehrheit der Deutschen der VW-Käfer – folgendes gemäß Listenpreis gekostet  :  6395,- DM.

Wenn wir uns jetzt auch noch einen Mittelklasse-Wagen der Neuzeit ansehen, wie er in den letzten Jahren ebenfalls in großen Stückzahlen von den Deutschen gekauft wurde, so können wir hier als Vergleich natürlich nicht mehr einen VW- Käfer ansehen, sondern man könnte vielleicht einen VW-Golf oder einen VW- Polo  als  Vergleich verwenden,  für den man in etwa einem Preis von 16000,- bis 18 000,- Euro ansetzen kann, wobei hier der Preis heutzutage teilweise Verhandlungssache sein kann.

Jetzt können wir uns auch noch die Einkommen ansehen, wobei die Durchschnittswerte für die Brutto-Löhne und Brutto-Gehälter aller Arbeitnehmer in Deutschland für jedes Jahr jeweils in den Statistischen Jahrbüchern zu finden sind.

Im Jahr 1975  lagen die Mittelwerte für die Brutto-Einkommen pro Monat bei etwa 1822,- DM  ( also bei  930, € ) und für 2007 lag der Betrag im Mittel bei 2266,- Euro.

Da es aber für die Arbeitnehmer beim Kauf von Autos nicht darauf ankommt, wie hoch die jeweiligen Brutto-Einkommen sind, sondern ein Auto muß mit dem tatsächliche Einkünften bezahlt werden, die am Monatsende auf dem Konto landen, so müssen wir uns jetzt auch noch die Netto-Einkommen ansehen.

Gemäß dem Statistischen Taschenbüchern ( des Ministeriums für Arbeit und Soziales ) lag die Netto-Quote für 1975 bei 73,7 %, sodaß man somit als Mittelwert für alle Arbeitnehmer hierbei ein Netto-Einkommen von 1343,- DM ansetzen kann.

Bei den Angaben der Netto-Quote für das Jahr 2007  wird es bereits etwas unklar, wie so oft bei den offiziellen Statistik-Angaben des Staates, weil dabei sehr oft sofort nach einem Jahr, oder auch teilweise erst nach mehreren Jahren korrigiert und geändert wird.

Gemäß den Statistischen Taschenbuch ( Tabelle 1.14 ) von 2008 und 2009 lag die Netto-Quote für das Jahr 2007  bei   65,1 % ,  aber im Jahrbuch  2010  bei  65,0 % sodaß man sagen kann, daß während drei Jahre niemand gemerkt hatte, daß sich dabei etwas geändert haben soll. Das heißt, gemäß diesen Berechnungen lag somit das Netto-Einkommen im Jahr 2007 bei 1473,- Euro.

 

( Anmerkung : Also wie gesagt, gemäß den Angaben und den Berechnungen  im Jahr 2008 und 2009 und 2010 lag das durchschnittliche Netto- Einkommen für das Jahr 2007 für alle Arbeitnehmer in Deutschland bei etwa  1473,- . Aber  dann  nach  4  Jahren ( vier ! ) im Jahr 2011 hat man plötzlich festgestellt, daß die Netto-Quote für 2007  und auch für 2008 und 2009 um fast 2 % höher gelegen sein soll, also im Jahr 2007 angeblich bei 66,9 % , was pro Monat etwa 50,- Euro ausmacht und pro Jahr 600,- Euro, denn gemäß der wundersamen Geldvermehrung in den Statistiken ( die aber niemals in den Geldbörsen der Arbeitnehmer angekommen war ), lagen die geänderten Zahlen für die Netto-Einkommen plötzlich bei 1526,- Euro. Wie gesagt, ein Wunder ? Früher war es möglich, daß aus Wasser Wein gemacht wurde, aber heute schaffen es unsere Statistiker aus Luft plötzlich Geld zu machen, oder wie funktioniert so etwas ? Und für die volkswirtschaftliche Gesamt-Rechnung wären das bei 35 Millionen Arbeitnehmern etwa 20 Milliarden Euro mehr gewesen, die angeblich die Arbeitnehmer in diesen Jahren zusätzlich zur Verfügung gehabt haben sollen.

Toll, oder etwa nicht ?

Na klar doch, weil es den Arbeitnehmern viel besser gehen sollte.

Frage an Sie : Wie soll man so etwas nennen ?

Der Volksmund hat dafür eine treffende Bezeichnung, die Sie sicher kennen.

Dies soll aber nur ein Beispiel sein, eines von vielen, mit denen ich Ihnen aufzeigen möchte, ob man den Statistiken trauen kann, wenn man uns immer vormachen will, daß die ”Real-Einkommen“ seit 1975 oder seit 1980 bis heute angeblich nicht gesunken sind. 

Nachträglich Einfügung : Da mir erst viel später aufgefallen ist, daß die Angaben über die durchschnittlichen Brutto-Einkommen aller Arbeitnehmer für das Jahr 1975 ebenfalls von den Statistik-Konstrukteuren im Statistischen Jahrbuch 2010 ebenfalls ”angepaßt“ oder ”korrigiert worden ist, damit die Vergleiche mit den Einkommen der Gegenwart nicht so schlecht aussehen, so muß ich hier zudem darauf hinweisen, daß die Euro-Angaben von 930,- € pro Monat und somit die DM-Angaben von umgerechnet etwa 1822,- DM bzw. genauer gerechnet 1819,- DM ebenfalls falsch sind. Denn in den alten Statistischen Jahrbüchern aus dieser Zeit, also aus den 70er Jahren wurden während der nachfolgenden 5 Jahrbüchern nach 1975 als durchschnittliches Bruttoeinkommen pro Monat für alle Arbeitnehmer immer die Zahl von 1869,- DM angegeben. Da man aber nicht von der Annahme ausgehen kann, daß die Mathematiker und Beamten der damaligen Zeit nicht richtig zählen konnten, so könnte man natürlich auf die Idee kommen, daß alle derartigen Korrekturen der Statistiken mit einer gewissen Systematik betrieben worden war, wie ich das auch bereits früher schon in meinen anderen Texten ( in ”Der geplante Kapitalismus“ ) mehrmals beschrieben habe.

Da es sich aber bei diesen Änderungen und Korrekturen in diesem Fall nur um wenige Prozente handelt, so möchte ich die oben gemachten Angaben nicht alle ändern, weil trotzdem die Unterschiede mit der doppelten Arbeitszeit im Jahr 2007 im Vergleich mit dem Jahr 1975 für verschiedene wichtige  Wirtschaftsgüter deutlich nachweisbar sind. )

 

Und jetzt läßt sich mit diesen oben ermittelten Zahlen ganz einfach ausrechnen, wie viele Monate ein Mittelwert-Arbeitnehmer arbeiten mußte, bis er genau so eine Summe Geldes als Netto-Einkommen erhalten hat, wie er für den Kauf eines Mittelklasse-Wagens bezahlen mußte,

            also 1975 den Preis von 6395,- DM

            und 2007 den Preis von etwa 17 000,- Euro.

   Im Jahr 1975 mußte ein Mittelwert-Arbeitnehmer dafür arbeiten :

                                                                                       etwa 4,76 Monate.

   Im Jahr 2007 mußte  ein Mittelwert-Arbeitnehmer dafür arbeiten

                                                                                       etwa 11,5 Monate.

Aus diesen Werten kann man ableiten, daß also heutzutage

        ein durchschnittlich verdienender Arbeitnehmer

        etwa 2,5 mal so lange arbeiten muß,

        wenn er sich einen Mittelklasse-Neuwagen kaufen will.

Wie war das nochmals mit dem Paradies, in dem wir alle leben ? 

Natürlich kann man darüber diskutieren, ob wir heutzutage einen angemessenen Volkswohlstand, oder einen hohen Wohlstand oder einen niedrigen Wohlstand haben, weil dies möglicherweise eine Frage der Definition ist.

Aber eines dürfte sicher sein, was heutzutage die ”junge Generation“ den ”Alten“ nicht glauben will :

           Der Volkswohlstand war in den 70er Jahren viel höher, als heute.

Nein, ganz anders, denn heutzutage macht die ”Jüngere Generation“ den ”Alten” sogar Vorhaltungen.

Aber in den 70er Jahren haben die Jungen für ihren eigenen Wohlstand selber gesorgt und sich dafür auch engagiert und die Alten haben von den Ergebnissen ihrer Leistungen nach Ende des 2. Weltkrieges gelebt, aber heutzutage meinen die Jungen, daß die Alten auf ihre Kosten leben, obwohl es den ”Jungen“ inzwischen allen ”scheiß-egal“ geworden ist, daß in den letzten 30 Jahren der Volkswohlstand immer mehr abgesunken ist, denn sie sind in den letzten 30 Jahren kein einziges mal mehr auf die Straße gegangen, um für ihre Rechte einzustehen und dafür zu kämpfen, daß sie die ihnen zustehenden Anteile am Umsatz und an den Gewinnen des Kapitalismus erhalten können.

Aber die Gründe und die Fakten, weshalb das überhaupt so weit kommen konnte, daß die Nutznießer des Kapitalismus die Arbeitnehmer immer mehr um ihren Anteil am Umsatz und am Bruttosozialprodukt gebracht haben, die werde ich Ihnen weiter unten noch genauer erklären und aufzeigen.

Bleiben wir erst noch bei den Preis-Vergleichen, indem man sich auch noch andere Beispiele ansehen kann, wobei ich hier nochmals daran erinnern möchte, daß damals im Jahr 1975 die durchschnittlichen Netto-Einkommen in etwa in der gleichen Größenordnung lagen, wie im Jahr 2007 , wobei es allerdings früher DM waren und heutzutage Euro. ( Der Unterschied von 1343,- zu 1473,- beträgt weniger als 10 % und ist somit für eine Überschlags-Rechnung fast vernachlässigbar. )

Sehen wir uns also noch ein anderes wohl bekanntes Produkt an, daß sicher alle Bürgern in Deutschland gut kennen – zumindest dem Namen nach – und schauen wir uns an, wie sich die Preise für die BILD-Zeitung entwickelt haben.

           Im Jahr 1975 kostete eine BILD-Zeitung       25 Pfennige

           Im Jahr 2007  kostete eine BILD-Zeitung      50  Cent

              ( und im Jahr 2010 und später 70 Cent )

Mit anderen Worten : Die Arbeitnehmer müssen heutzutage in etwa die doppelte Zeit für eine BILD-Zeitung arbeiten.

Und manchmal steht da auch etwas über das Paradies geschrieben, in dem wir alle leben. Raten Sie mal, warum das so ist.

Aber um die Beispiele noch etwas abzurunden, so sollte man auch noch einen weiteren Unkosten-Verursacher ansehen, der heutzutage immer mehr ins Gewicht fällt, wobei die Politiker sogar die Freibeträge für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplätze gekürzt haben, weil wir ja alle im Paradies leben.

        Im Jahr 1975 kostete ein Liter Benzin              83 Pfennige.

        Im Jahr 2007 kostete ein Liter Benzin  etwa  1,60 Euro.

Also auch dafür müssen die Arbeitnehmer heutzutage etwa doppelt so lange arbeiten, wie damals zu der Zeit des ”Anständigen Kapitalismus“.

Doch weil ich Ihnen hier in dieser Analyse des Volkswohlstandes nicht nur die Tatsache aufzeigen will, wie stark die Reduzierung der Kaufkraft der deutschen Arbeitnehmer innerhalb von etwa drei Jahrzehnten war – ohne daß sich die Arbeitnehmer dagegen gewehrt hatten – so möchte ich zusätzlich auch noch weitere Fakten und Daten aufzeigen, um Ihnen zu erklären, wie sich diese Entwicklung zwangsweise ergeben hat. Oder besser gesagt : eine Entwicklung ergeben mußte oder sollte, weil dies insgesamt eine einheitliche Entwicklung war, die nicht nur durch einzelne Maßnahmen von einzelnen Gruppen möglich gewesen war, sondern die nur durch eine Planung möglich geworden war, was durch den Gleichklang aller Beteiligten ersichtlich geworden ist.

Da es aber über diese Planungen relativ wenig nachweisbare Literatur-Hinweise gibt – wovon ich aber einige davon in meinem Kapiteln aus meinem Anhang, also in Kapitel 18 bis 22 auf der Internet-Seite ”www. harry-harry. de“ zitiert habe – so möchte ich hier in dieser Kurzfassung auf diese Planungen nicht eingehen, sondern ich möchte hier nur die Daten aus der Volkswirtschaft und aus den Statistiken aufzeigen, damit somit verständlich wird, wie diese oben genannte Entwicklung mit der ständig ansteigenden Benachteiligung der Arbeitnehmer in Deutschland in Zahlen und in Geld ”erzeugt worden ist“.

Wie ich auch an anderen Stellen in meinen Texten betont habe, so mögen solche Zahlen immer sehr langweilig sein, aber ohne diese Hinweise läßt sich das gewollte Ende des Deutschen Wirtschaftswunders und die ständig größer gewordene Ausbeutung der deutschen Arbeitnehmer beim besten Willen nicht erklären.

Fangen wir mit der Zeit der 50er Jahre an, als man auf Grund der Planungen in Deutschland ein ”Bollwerk des Kapitalismus“ errichten wollte, wie dies bereits in den alten Geschichtsbüchern geschrieben steht, wobei man zu der Zeit des ersten Weltkrieges und der Verhandlungen des Versailler Vertrages dabei noch vom ”Kampf gegen den Bolschewismus“ gesprochen hatte. Diese Schlagzeile wurde dann später ( etwa 1937 ) auch in dem sogenannten ”Sieben-Punkte-Plan“ der Engländer übernommen, der für die Außenpolitik gelten sollte, wobei der wichtigste erster Punkt lautete : ”Hitler-Deutschland war das Bollwerk in vorderster Linie gegen eine Ausbreitung des Bolschewismus in Europa.“

 

( Anmerkung : Diese Hinweise stehen unter anderem auch dem Buch des amerikanischen Historiker Carroll Quigley mit dem Titel ”Appeasement  )

 

Später wurde dann aus diesem ”Bollwerk gegen den Kommunismus“ ein ”Bollwerk des Kapitalismus“, indem für die Ausbreitung ebenso auch ganz Europa ins Visier genommen werden sollte.   

Und dieses Ziel wurde natürlich nach Ende des 2. Weltkrieges strikt eingehalten, wobei ich verschiedene Einzelheiten dazu in meinem Kapitel 18 ( siehe oben genannte Internet-Seite ) dargelegt habe.

Und dieses Ziel wurde derart zielstrebig verfolgt, das man sich nicht wundern muß, wie groß die Erfolge waren, die damals die Interessenvertreter des Kapitalismus zu verzeichnen hatten,  die also sozusagen als ”Großes Kapitalismus-Experiment“ aus Deutschland eine ”Muster-Kolonie des Kapitalismus“ machen wollten.

Schauen wir uns dazu einige Zahlen ( jeweils ohne MWSt ) an, wie dies in den offiziellen Statistiken in den ”Statistischen Jahrbüchern der BRD“ stehen.  

Die Umsätze in der Industrie und Bergbau bzw. Verarbeitenden Gewerbe lag

                     1955   bei   171 Mrd. DM

                     1965   bei    375 Mrd.  DM

                     1975   bei    734  Mrd.  DM

Und die Ausgaben dieser Unternehmen für die Löhne und Gehälter lagen

                     1955   bei     30  Mrd.  DM 

                     1965   bei     81  Mrd.  DM

                     1975   bei   183  Mrd.  DM

Das bedeutet, daß durch die ständigen Produktivitätssteigerungen der Mitarbeiter nicht nur der Umsatz ständig erhöht werden konnte – und somit auch die Gewinne – sondern zudem wurden auch die Anteile ständig erhöht, die die Unternehmen für ihre Mitarbeiter an Löhne und Gehälter ausgegeben haben, und zwar 

                                1955  waren es  18 % 

                                1965  waren es  22 %

                                1975  waren es  25 %

Was für ein tolles Ergebnis, was eigentlich nur durch die ständige Produktivitäts- Steigerung der Mitarbeiter möglich gewesen war.

Natürlich ist es mit der Produktivitäts-Steigerung auch danach weiter bergauf gegangen – durch die neue EDV noch mehr als vorher – und als Experte für Produktion und Rationalisierungen in der Groß-Industrie kann ich die Aussage treffen, daß sich diese Zahlen bis weit über 30 % hätten verbessern können, wenn man den Arbeitnehmer ihren ehrlichen Anteil am Umsatz und am Gewinn der Unternehmen zugestanden hätte.

Aber nein, das wollte man nicht.

Nein, ab 1975 war Schluß mit diesen Steigerungsraten.

Nein, die Nutznießer des Raubtier-Kapitalismus wollten von da an, daß viel mehr Gewinne den Nutznießern des Kapitalismus und insbesondere auch den Nutznießern des ”Global-Kapitalismus“ im Ausland zufließen sollten.

Nebenbei gefragt : Wissen Sie, wie groß heutzutage dieser Anteil ist ?

Ohne hier im Detail auf diese Zusammenhänge einzugehen, weil man dieses Thema nicht mit wenigen Sätzen abhandeln kann, aber als Kurz-Information möchte ich hier nur ein wichtiges Zitat aus der BILD-Zeitung vom 21.1.2011 einfügen, das eine sehr klare Aussage zum Inhalt hat :

      ”Die größten deutschen Konzerne gehören mehrheitlich dem Ausland !

        55,8 Prozent der Aktien werden von ausländischen Investoren gehalten.“

Aber sehen wir uns jetzt erst einmal die Weiterentwicklung an, wie das nach Ende des Deutschen Wirtschaftswunders weitergegangen ist.

 

 

4.  Die Bezahlung der Mitarbeiter in der ”Firma Deutschland“ ab 1975

Also mit einmal sollte es nach Mitte der 70er Jahre in Deutschland mit den Anteilen am Umsatz für die Bezahlung der Arbeitnehmer wieder rückwärts gehen.

Das heißt, es ging nicht etwa mit der Produktivitätssteigerung der Mitarbeiter rückwärts, sondern eigentlich kann man in den 80er Jahren und den 90er Jahre eine zusätzliche Produktivitätssteigerung verzeichnen – worauf ich bereits oben hingewiesen habe – weil es in dieser Zeit durch die Einführung der EDV, also der Elektronischen Datenverarbeitung  und der Computer in der Produktion und auch in den Büros einen größeren Anstieg der Produktivität gab, als in den Jahren vorher. 

Aber nein, die Auswirkungen waren ganz anders.

Von dieser Zeit an klaffte die Entwicklung der Umsätze  ( gemäß der unten angegeben vorderen Zahl ) und die Ausgaben für die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter ( die hintere Zahl ) immer mehr auseinander, und zwar folgendermaßen

                  1980      =      1196  Mrd. DM      /////          257  Mrd.  DM

                  1995      =      2073  Mrd. DM      /////          414  Mrd.  DM

                  2007      =      1691  Mrd.  €         /////          238   Mrd.   €

Es ging also nur noch bergab mit den Anteilen, die man den Mitarbeitern als Anteile am Umsatz oder am Gewinn zukommen lassen wollte, obwohl es eigentlich durch die Produktivitätssteigerungen weiter aufwärts hätte gehen müssen, und zwar meinen Berechnungen nach in etwa bis 30 % oder sogar bis auf 33 %.

Aber nein ! Die Zahlen, also die Anteile der Ausgaben der Unternehmen für die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter gemäß den offiziellen Statistiken ( wie oben angegeben ) in den Statistischen Jahrbüchern der Bundesrepublik Deutschland – und zusammen gefaßt in der TABELLE 43, aufgelistet im ersten Teil meiner Internet-Seite ”www. harry-harry. de“ – lassen sich einfach berechnen und sehen wie folgt aus 

       1980 wurden die Mitarbeiter mit 22 % am Umsatz beteiligt.

       1995 lag die Beteiligung am Umsatz noch bei 20 %

       2007 wollte der Kapitalismus nur noch 14 % für die Mitarbeiter ausgeben.

Was für erstaunliche Zahlen, finden Sie nicht auch ?

 

( Anmerkung : Sämtliche Zahlen von 1950 bis 2007 über das Verhältnis vom Einkommen aller Beschäftigten zum Umsatz in der  Industrie und Bergbau bzw. Produzierenden Gewerbe habe ich in der TABELLE 43 b  dargestellt, die am Ende dieser Seite ( vor dem Kapitel 7 ) zusammen mit den nachfolgenden Tabellen mit dem Link ”Tabellen“ aufgerufen werden können, oder auch sofort von hier aus :   TABELLEN  )

 

Doch da ich prinzipiell allen Statistiken mißtrauisch gegenüber stehe, so wollte ich zunächst diese Zahlen nicht glauben.

Also habe ich noch eine weitere Analyse vorgenommen, indem ich von 10 der größten DAX-Unternehmen in Deutschland genau diese Zahlen ermittelt habe, die immer jedes Jahr in deren Geschäftsberichten veröffentlich worden sind, und die ich in meiner Internet-Seite und auch in meinen Buch-Text-Anhang als TABELLE 60 veröffentlicht habe.

Da es aber den DAX offiziell erst seit Ende der 80er Jahre gibt, so konnte ich zuverlässige Angaben erst für die Jahr nach 1990 erhalten.

Somit ergaben sich folgende Werte, wobei ich folgende 10 Firmen in die Analyse einbezogen hatte : VW, Daimler Benz, Siemens, BASF, BMW, Thyssen Krupp, RWE, Bayer, MAN, Henkel.

Dabei lag der Gesamt-Umsatz ( ohne MWSt )

                       1991    etwa     490  Mrd.  DM

                       2007    etwa     546  Mrd.   €

Leicht erkennbar, die Zahlen sind gestiegen.

Und die Ausgaben für die Mitarbeiten für Löhne und Gehälter

                       1991     etwa     113  Mrd.  DM

                        2007    etwa       75  Mrd.   €

Noch leichter erkennbar, die Zahlen sind gefallen, und sogar drastisch !

Obwohl diese Zahlen zunächst zum Beginn der 90er  Jahre etwas besser aussahen, als dies für den Durchschnitt aller Firmen in Deutschland galt, indem damals die Groß-Unternehmen noch bereit waren, als Anteil vom Umsatz für die Löhne und Gehälter noch folgendes auszugeben

                    1991   erhielten die Arbeitnehmer         22 %  vom Umsatz

Aber dann ging es schnell bergab und es wurde reduziert und reduziert und immer weiter reduziert bis auf die folgenden Werte

                    2007    erhielten die Arbeitnehmer       14 %  vom Umsatz.

Und diese Regelmäßigkeit – man könnte fast sagen : Gesetzmäßigkeit – erfolgte natürlich genau so auch bei den anderen Firmen, wie sich das auch aus den oben genannten offiziellen Statistiken ( z. B. Statistisches Jahrbuch der BRD ) ableiten läßt, indem diese Entlohnung der Arbeitnehmer sich dann immer automatisch auf die anderen Firmen übertragen hat, und im Laufe der nachfolgende Jahr auf die gesamte Volkswirtschaft, wie das seit vielen Jahrzehnten in Deutschland die Praxis ist.

Und die Differenz, also die 8 % vom Umsatz bei den 10 DAX-Groß- Unternehmen ( also statt 22 % nur noch 14 % ) oder insgesamt in der Industrie eine Differenz von 11 % ( also statt 25 % nur noch 14 % ) – die nicht mehr an die Arbeitnehmer ausbezahlt wurden – wurden zusätzlich zu den Gewinnen, die bereits vorher üblich waren, den Nutznießern des Kapitalismus zugeteilt, natürlich ganz still und leise, denn dieser zusätzliche Geldsegen, also die vielen Milliarden, die der ”Dukaten-Esel Deutschland“ sozusagen freiwillig hergab, sollte ja völlig unbemerkt von der Mehrheit des Volkes ”von unten nach oben“ umgelenkt werden. 

 

( Nebenbei gesagt, diese Zahlen lassen sich auch für die späteren Jahre ermitteln, aber weil ich die meisten Berechnungen bereits im Jahr 2008 und 2009 und 2010 vorgenommen hatte, so würde es für mich zu viel Arbeit bedeuten, wenn ich alle Tabellen und Berechnungen ändern wollte, von einigen Ausnahmen, wie etwa bei den Tabellen in Bezug auf den VW-Konzern einmal abgesehen. )  

 

Ist es nicht erstaunlich, mit welchen Gleichklang sich die Kapitalismus- Nutznießer einig waren und einig sind, wenn es darum geht, die Arbeitnehmer abzuzocken und auszubeuten ?

Aber dies scheint heutzutage ein Merkmal des ”Raubtier-Kapitalismus“ zu sein, daß diese Mechanismen der Ausbeutung überall mit System betrieben wird, und alle dabei mitmachen, natürlich mit Unterstützung aller Privilegierten.

Aber gleichzeitig läßt sich auch folgendes feststellen :

Ist es nicht ebenso erstaunlich, mit welchen Gleichklang sich die Gewinne in den Unternehmen erhöht haben, was man in Deutschland ganz deutlich an dem Barometer der Reichen, also am Barometer der Geldanleger beobachten kann, und zwar an der Entwicklung des DAX, der eigenartigerweise in der Zeit des Deutschen Wirtschaftswunders niemals angestiegen war und immer bei etwa 600 Punkten lag, wie aus den nachberechneten DAX-Werten hervorgeht, die es offiziell aber erst nach 1987 gibt. Aber aus dieser nachberechneten Kurve ist erkennbar, daß dieses ”Deutsche Barometer der Reichen“, also der DAX ab 1983 ständig angestiegen ist, weil sich von dieser Zeit an die bereits in der zweiten Hälfte der 70er Jahre eingeleiteten Maßnahmen ausgewirkt haben – und zwar in größeren Umfang und steigenden Gewinnen mit überprüfbaren Zahlen –  daß man die Arbeitnehmer immer weniger an der Produktivitäts-Steigerung in den Unternehmen und somit am Gewinnen beteiligt hat.

 

( Anmerkung : Die Kurve kann etwas weiter unten im Text angesehen werden, aber diese Kurve ist zudem auch anschließend nach der oben genannten TABELLE 60 ( eine Auswertung von 10 der größten DAX-Unternehmen ) und der TABELLE 59 b ( Finanzielle Entwicklung der EK im VW-Konzern ) angefügt und kann am Ende dieser Seite ( vor dem Kapitel 7 ) zusammen mit den nachfolgenden Tabellen mit dem Link ”Tabellen“ aufgerufen werden, oder auch sofort von hier aus :    TABELLEN   )

 

Und diese Entwicklung ist immer weiter gegangen, also die Ausbeutung der Arbeitnehmer ohne ein Ansteigen der Real-Einkommen, und im Gegensatz dazu der Anstieg der Gewinne in den Unternehmen und somit natürlich der Anstieg des DAX.

Oder mit anderen Worten : Alle Nutznießer und alle Interessenvertreter des Kapitalismus wissen das und alle machen mit, nur die Arbeitnehmer, also diejenigen, die von Jahr zu Jahr immer mehr ausgebeutet werden, wollen davon noch nie etwas gehört haben und wollen dies alles nicht zur Kenntnis nehmen. 

Doch weil die Arbeitnehmer in Deutschland anscheinend alle blind waren, und sich niemals Gedanken gemacht haben, auf wieviel Geld sie Jahr für Jahr verzichtet haben, wenn ihnen die Unternehmer und die Interessenvertreter des Kapitalismus jedes Jahr den ihnen früher einmal zugestanden Anteil von 25 % vom Umsatz ( also 25 % als Mittelwert für alle Industrie-Unternehmen und dementsprechend auch für andere Unternehmen ) nicht mehr ausbezahlt haben, sondern jedes Jahr immer mehr für sich behalten haben, so möchte ich hier den lieben netten, aber leider teilweise blinden Mitbürgern in Deutschland hier an Hand konkreter Zahlen aufzeigen, wie groß heutzutage die Mittelwerte der Einkommen aussehen würden, wenn die Unternehmen nicht nur einen Anteil vom Umsatz von 14 % für die Löhne und Gehälter ihrer Mitarbeiter ausgeben, sondern wie früher einmal 25 %, was eine Steigerung (von 14 auf 25) von 78 % bedeuten würde.    

 

( Hierbei handelt es sich um die Zahlen gemäß den Statistischen Jahrbüchern für das Jahr 2007, wobei die Werte für das Jahr 2010 in Klammer stehen.

Eine Zusammenstellung dieser Werte aus den Statistischen Jahrbüchern für die Brutto-Einkommen – sowohl für alle Arbeitnehmer, als auch für die Industrie und Bergbau bzw. Produzierenden Gewerbe –  für die Jahre 1950 bis 2007 habe ich in TABELLE 15 a 2  und in TABELLE 15 d 2  aufgelistet, die man am Ende dieser Seite ( vor dem Kapitel 7 ) zusammen mit den anderen Tabellen mit dem Link ”Tabellen“ aufgerufen werden, oder in dem Text drei Absätze weiter oben )

 

         Durchschnittl. Monats- Einkommen im Jahr 2007 ( bzw. 2010 )

                         für alle Arbeitnehmer  2266,-  Euro  ( 2365,- )

         Durchschnittl. Monats-Einkommen im Jahr 2007 ( bzw. 2010 )

                         im Verarbeitenden Gewerbe, was in den älteren

                         Statistiken als Industrie bezeichnet wurde

                         für diese Arbeitnehmer     3279,-  Euro  ( 3371,- )

Doch wenn die deutschen Arbeitnehmer während der letzten 30 oder 35 Jahre ihren gerechten Anteil am Umsatz nicht immer den Nutznießern des Kapitalismus geschenkt hätten, sondern diesen damals bereits im Jahr 1975 üblich gewesenen Anteil auch heute noch erhalten würden, also 25 % statt 14 % – und somit 78 % mehr – so würden heutzutage diese durchschnittlichen Einkommen wie folgt aussehen :

        Theoretische Monats-Einkommen ohne die Kürzungen des Kapitalismus

                        für alle Arbeitnehmer                etwa     4200,-  Euro

                        für die Industrie-Arbeitnehmer  etwa     6000,-  Euro

So könnten also die durchschnittlichen Einkommen heutzutage aussehen, wenn .......  ja wenn die deutschen Arbeitnehmer nicht freiwillig den Kapitalismus das viele Geld geschenkt hätten.

Um hierbei auch noch die Größenordnung zu nennen, die insgesamt an Brutto- Einkommen im Jahr 2010 ausgezahlt wurden, so waren das etwa 1000 Milliarden Euro ( bzw. 1020 Mrd. Euro ) und dementsprechend bei einer Netto-Quote von 67,1 % lag die Gesamt-Summe der Netto-Einkommen aller Arbeitnehmer in Deutschland bei etwa 670 Milliarden Euro. Und eine Erhöhung dieser Gesamt-Summe für alle Arbeitnehmer um 78 % würde somit einen Betrag von nochmals etwa 500 Milliarden Euro bedeuten. 

Doch um hier zudem auch noch zumindest einen Hinweis anzufügen, wohin die Gelder gegangen sind, die die Unternehmen an die Arbeitnehmer als gerechten Anteil am Umsatz n i c h t ausbezahlt haben, so würde ich am liebsten die Summe aller Gewinne der Unternehmen in Deutschland aufzeigen. Doch leider lassen sich dabei keine zuverlässigen Zahlen ermitteln  ( sondern nur Schätzzahlen ), weil es über die Summe aller Umsätze in Deutschland leider keine glaubwürdige Zahlenangaben gibt, woraus man eine einigermaßen zuverlässige Schätzung über die Gewinne ableiten könnte.  

 

( Anmerkung : Früher während der Zeit des Deutschen Wirtschaftswunders konnte man gewisse Schätzwerte für diese Zahlen aus den sogenannten ”Produktionswerten“ ableiten, aber auch diese Zahlenangaben sind inzwischen derart unglaubwürdig geworden, daß sogar die Größenordnung dieser Zahlen unmöglich mit der Realität übereinstimmen kann.

Um dies an Hand eines Beispiels durch einen Vergleich deutlich zu machen, so lagen in den 70er Jahren die Produktionswerte (z.B. 1975= 2,76 Bill. DM) um etwa 160 % bis 180 % höher, als das BIP ( 1975 = 1,03 Bill. DM ), aber in den letzten Jahren lagen die Produktionswerte ( z. B. 2010 = 4,57  Bill. € ) nur noch um etwa 70 % bis 80 % höher, als das BIP ( 2010 = 2,5 Bill. € ). Also nicht mehr um 170 % höher, sondern nur noch 70 % höher.

Und das soll korrekt sein ?

Oder ein Witz ? Ha, ha, ha ?

Nein, alles Angaben aus den offiziellen Statistiken. 

Oh ja, mit dem deutschen Michel kann man es ja machen, denn schließlich sollen die Entwicklungen des Kapitalismus nicht sofort durchschaut werden können. )

 

Doch selbst wenn man keinen genauen Gesamt-Wert über die Gewinne aller  Unternehmen oder Firmen in Deutschland erhalten kann ( deren Anzahl bei etwa einer halben Million liegt ), so möchte ich hier zumindest ein ganz kleines Beispiel aufzeigen – im Vergleich zur Gesamtheit also ein sogenanntes  Promille-Beispiel – wie groß die Gewinne bei den 30 größten Unternehmen im Jahr 2010 lagen, wobei ich mich aber in diesem Fall nicht auf das Statistische Jahrbuch berufen möchte,  sondern in diesem Fall lieber die BILD-Zeitung zitieren will, in der am 23. 3. 2011 folgende Meldung zu lesen war :   

                    Die 30 DAX-Konzerne haben 2010 ein Gewinnplus

                    von 66 % ( insges. 96 Mrd. € ) verbuchen können.

Toll, oder ?

Wie aber gesagt, diese Gewinne von etwa 100 Milliarden Euro sollte ja nur ein winzig kleiner Hinweis sein – also sozusagen ein Promille-Hinweis – falls man sich Gedanken machen würde, wo die zusätzlichen 500 Milliarden Euro hingegangen sind, die die Unternehmen heutzutage n i c h t mehr an die Arbeitnehmer ausbezahlen, obwohl das bereits Mitte der 70er Jahre sozusagen Gewohnheitsrecht der Arbeitnehmer war und die wirtschaftliche Entwicklung seitdem immer nur aufwärts gegangen ist, denn das Bruttoinlandsprodukt ist seit 1975 etwa um den Faktor 4,5 gewachsen und die Einkommen aus Unternehmer- Tätigkeit und Vermögen sind sogar um den Faktor 5,8 gestiegen.

( Und nochmals zur Erinnerung : die Real-Einkommen waren überhaupt nicht gestiegen, sondern je nach Statistik und nach Definition gefallen. )

Also wie man daraus leicht erkennen kann – und wie man das so treffend kennzeichnen kann – so ist dieses viele Geld nicht etwa weg, sondern es haben eben nur die Anderen.

Doch um auch hier noch einen kleinen Hinweis zu geben – und nicht nur allgemeine Angaben zu machen – um wem es sich bei diesen ”Anderen“ handelt, so möchte ich hier nochmals ein weiteres Zitat aus der BILD-Zeitung aufführen, das ich bereits oben angeführt habe, und zwar den Artikel vom 21.1.2011, der an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig läßt :

      ”Die größten deutschen Konzerne gehören mehrheitlich dem Ausland !

       55,8 Prozent der Aktien werden von ausländischen Investoren gehalten.“

Im Prinzip bedeutet dies, daß bei allen großen deutschen Konzernen die Mitarbeiter mehrheitlich zum Nutzen von ausländischen Investoren arbeiten, wobei ich es Ihnen überlasse, wie sie dieses mehrheitlich interpretieren wollen.

Natürlich ist mir klar, daß viele Deutsche das nicht wahr haben wollen, aber meiner Meinung nach kann man die  Wahrheit wohl kaum besser deutlich machen.

 

Eine Anmerkung mit besonderer Betonung !

Frage an Sie als Leser : Kann denn das sein ?

Oder eine andere Fragen :

Kann das mit rechten Dingen zu gehen, daß man solche Tatsachen und Fakten und damit auch den sozusagen ”erzwungenen“ Verzicht auf die den Arbeitnehmern zustehenden Anteile nicht zur Kenntnis nehmen will ?

Und kann das denn richtig sein, daß man diese Anteile den Nutznießern des Kapitalismus überläßt, wobei es fast nebensächlich ist, wo man die Reichen und Kapitals-Eigner dieser Unternehmen zuordnet ?

Doch vielleicht können Sie selber einmal versuchen – nach Kenntnisnahme der vielen von mir zusammengetragenen Fakten und Zahlen – diese Fragen zu beantworten ? 

Doch halt, weil es sich bei diesen bisher gezeigten Zahlen über die Entwicklung unserer Volkswirtschaft möglicherweise um sehr viele Informationen gehandelt hat, die man nicht alle zusammen überblicken kann, so möchte ich Ihnen hier nochmals in zusammen gefaßter Form die wichtigsten Daten in der TABELLE 66-neu  aufzeigen –  mitsamt dem Bild über die Entwicklung des DAX – sodaß man sich in Kurzform einen Überblick über das vom Raubtier-Kapitalismus geplante und gesteuerte ”Deutsche Abwrack-Wunder“ verschaffen kann.

( Falls man diese Wirtschafts-Daten auch über den Zeitraum des ”Deutschen Wirtschaftswunders“ , also von 1950 bis 1975 einsehen will, so kann diese in der TABELLE 65-neu auch in dem nachfolgenden Anhang – aufrufbar vor Umschaltung vor Kapitel 7 – mit dem Link ”TABELLEN“ aufgerufen werden. ) 

 

BILD  66 neu

  img221neu        TAB 66 neu gerade unt.600

 

 

BILD  DAX :

   img023 - TAB DAX unt. 600

 

 

Und jetzt nach dieser zusätzlichen Darstellung der Wirtschaftsdaten ab 1975 in Kurzform  können Sie vielleicht auch die Frage beantworten, die zu Beginn dieser Ausarbeitung entstanden sein könnte, also die Frage :

       ”Kann denn das sein, daß die Deutschen niemals die Wahrheit

         erfahren, weil die Medien – alle Medien –

         prinzipiell derartige Wahrheiten verschweigen ?

Oder hat dies vielleicht etwas damit zu tun, daß –

      gemäß den Suggestions-Formeln der Ideologie-Prediger des Raubtier-

      Kapitalismus, sowie der Politiker und auch der Medien-Patriarchen –

die Deutschen immer mit ihrem Los zufrieden sein sollen, und dadurch überhaupt nicht realisieren oder merken sollen, daß man nur durch den ”erzwungenen Verzichts“ der Arbeitnehmer auf einen gerechten Anteil am Umsatz der Unternehmen die Reichen und die Nutznießer des Kapitalismus in aller Ruhe  immer reicher werden läßt ?

Im Prinzip alles ganz einfache Fragen, wobei für die Antworten nur eines notwendig ist :

SELBER  DENKEN !

Und wann fangen Sie damit an ?

 

Natürlich könnte ich hier noch eine Menge weitere Beispiele und Berechnungen anfügen und Statistiken und Zahlen aufzeigen, und noch mehr Hinweise geben, wie die deutschen Arbeitnehmer durch den ”Raubtier-Kapitalismus“, oder mit anderen Worten : durch den ”Globalen Kapitalismus“ ausgebeutet werden.  Aber dadurch werden die Texte von meiner Ausarbeitung auch in dieser Internet-Seite nochmals länger, und die Deutschen sind noch weniger bereit, so viele langweilige Zahlen und langweilige Texte zur Kenntnis zu nehmen, wie ich das bisher immer feststellen konnte.

Doch halt, obwohl man möglicherweise der Meinung sein könnte, daß ich mit den bisher aufgezeigten Zahlen und Fakten einen ausreichenden Überblick gegeben habe, so möchte ich aber trotz allem noch ein weiteres zusätzliches Beispiel hier anfügen, weil sich dadurch ebenfalls die Entwicklung des ”Raubtier- Kapitalismus“ aufzeigen läßt, aber in diesem Fall nur an Hand einer einzigen Firma.

Das heißt, weil mich bei dieser oben aufgezeigten Analyse der Statistiken und Zahlen über die wichtigsten Firmen in Deutschland dabei zudem auch noch das größte Unternehmen besonders interessiert hat, weil diese Firma in Deutschland die meisten Mitarbeitern hat, und zwar ist das der VW-Konzern, so habe ich mir die Mühe gemacht und auch noch die Geschäftsberichte für diese Firma für die 70er Jahre von einem Wirtschaftsforschungs-Institut besorgt, nachdem ich diese Unterlagen unfreundlicherweise nicht direkt vom VW-Konzern erhalten konnte, indem dies angeblich im Internet steht, aber leider nur sehr unvollständig.

Dabei ergaben sich folgende Zahlen, wobei ich hier aber nur zwei Jahre zitieren möchte,  die  in  meinem  Gesamt-Bericht  bzw.  auf  meiner  Internet-Seite ”www. harry-harry. de“ in der umfangreichen TABELLE 59b  enthalten sind, bei der die Zahlen von allen Jahren ab 1973 aufgeführt sind :

    VW-Konzern :

       Gesamt-Umsatz ( ohne MWSt )    /////   Summe für Löhne und Gehälter

        1974 :    etwa     17  Mrd.  DM     /////           etwa    4,87  Mrd.  DM

        2007 :    etwa    109 Mrd. Euro     /////           etwa   10,7   Mrd.  Euro

 

Auf Grund dieser eindeutigen Angaben läßt sich einfach ermitteln, welche Fortschritte der ”Abzock-Kapitalismus“ – teilweise auch als ”Raubtier- Kapitalismus“ bezeichnet – gemacht hat, indem er die Anteile für die Bezahlung der Mitarbeiter, also für Löhne und Gehälter immer mehr verringert hat, und zwar mit riesen Schritten, was aber angeblich keiner von den Mitarbeitern und auch niemand von den ”sogenannten Gewerkschafts-Führern“ gemerkt haben will.

Oder sind die alle blind ?

Wie anscheinend alle Deutschen ?

Oder interessiert das bei einer ”freiwilligen Knechtschaft“ sowieso niemand ?

Oder soll ich noch deutlicher werden, aber dann sind meine lieben netten Mitbürger ganz bestimmt beleidigt.

Aber vielleicht wissen Sie von selber, wie man eine derartige ”Knechtschaft“ auch mit anderen Worten bezeichnen kann ?

Auf jeden Fall ist eindeutig feststellbar, was die Kapitalismus-Nutznießer insgesamt für diejenigen bereit waren als Löhne und Gehälter auszugeben, die diese Umsätze und damit die Gewinne erwirtschaftet hatten, und zwar

                     1974     waren  das    etwa   28 %   vom Umsatz

                     2007     waren  das    etwa   11 %    vom Umsatz.

Mit anderen Worten :

                    Vor 33 Jahren, also in der Zeit des ”Anständigen Kapitalismus“

                    hat man die Arbeitnehmer des Volkswagen-Konzerns mehr

                    als doppelt so gut entlohnt ( bzw. mehr als 2,6 mal so viel ),

                    als im Jahr 2007 oder in den folgenden Jahren. 

Wie war das nochmals mit dem Paradies ?

Obwohl diese Zahlen eindeutig darauf hinweisen, daß heutzutage die Nutznießer des Kapitalismus in vielen Groß-Unternehmen durch die Arbeitnehmer mindestens den doppelten Nutzen haben – wie man das beim VW-Konzern eindeutig nachweisen kann – so kann man dieses Beispiel auch noch dazu benutzen, um aufzuzeigen, wie im Einzelnen die Geldströme aussehen, die im Laufe eines Geschäftsjahres zu einem Teil an die Arbeitnehmer und zum anderen Teil an die Nutznießer des Kapitalismus fließen. 

Aber weil sich diese Zahlen im Laufe von nur wenigen Jahren immer mehr zu Gunsten der Nutznießer des Kapitalismus und zu Ungunsten der Arbeitnehmer verschoben haben und verschieben, und das innerhalb von nur wenigen Jahren, so möchte ich hier in der Folge diese Zahlen nicht nur für das Jahr 2007 aufzeigen, sondern zudem auch mit für das Jahr 2010, wobei ich dieses Beispiel noch etwas ausführlicher auf meiner anderen zweiten Internet-Seite ( Titel : Der Demokratie-Test, bzw. ”www. harry-harry. de“ ) besprochen habe.

Gemäß den Geschäftsberichten lagen die Brutto-Einkommen für alle Mitarbeiter, also die Löhne und Gehälter bei folgenden Summen :

                 2007    etwa      12   Mrd.  Euro

                 2010    etwa      15   Mrd.  Euro

Wie man auf Grund der Angaben des Statistischen Taschenbuches des Ministeriums für Arbeit und Soziales mit den Angaben über die Netto-Quote für beide Jahre von etwa 67 % ausrechnen kann, so lagen somit die Netto-Einkommen für alle Mitarbeiter bei diesen Summen

                2007    etwa      8   Mrd.  Euro

                2010    etwa     10  Mrd.  Euro

Wenn man jetzt diesen Geldsummen die ausbezahlten Netto-Einkommen für die Mitarbeiter des VW-Unternehmens denjenigen Summen gegenüber stellt, die die Nutznießer des Kapitalismus insgesamt als Summe erhalten haben, so muß man hierbei als erstes das sogenannte ”Ergebnis nach Steuern“ benennen, das wie folgt aussah :

                2007   etwa      4  Mrd.  Euro 

                2010   etwa      7  Mrd.  Euro 

Da aber die Nutznießer des Kapitalismus vom Volkswagen-Konzern nicht nur diese Gelder erhalten haben, sondern weil man dabei noch einige andere Zuwendungen benennen kann, so sollte man auf jeden Fall die Gelder hier ebenfalls mit auflisten, die der Konzern in Form von Zinsen an diejenigen gezahlt hat bzw. zahlt, die ebenfalls durch der Produktivität der Arbeitnehmer von VW jedes Jahr einen Nutzen haben.

Gemäß den Jahresberichten wurden dabei folgende Beträge als Zinsen ausgewiesen :

              2007   etwa    3,5  Mrd.  Euro

              2010   etwa    3,5  Mrd.  Euro.

Somit ergeben sich aus diesen Summen als offizielle Abgaben an die Nutznießer des Kapitalismus

für das Jahr 

             2007   etwa    7,5  Mrd. Euro

             2010   etwa   10,5 Mrd. Euro

Wie man aus diesen Zahlen leicht ableiten kann, so lagen die Geldsummen, die die Mitarbeiter als Netto-Einkommen erhalten haben, im Jahr 2007 noch bei etwa dem gleichen Betrag, wie die Abgaben an die Kapitalismus-Nutznießer, und zwar

                  bei etwa  7,5  Mrd. Euro  bzw. 8 Mrd. Euro

Aber wie man sehen kann, so lagen im Jahr 2010 die Netto-Einkommen bereits niedriger als die Zahlungen an den Kapitalismus, indem sich für die Netto- Einkommen nur noch eine Summe ergab :

                 für die Arbeitnehmer    etwa   10  Mrd. Euro

Aber man zahlte

                an die Kapitalismus-Nutznießer   etwa 10,5  Mrd. Euro.

Und dieser Trend geht immer weiter.

Mit anderen Worten kann man dazu sagen :

Im Jahr 2010 haben 389 000 Mitarbeiter des VW-Konzerns ein halbes Jahr für ihr eigenes Einkommen gearbeitet, das sie als Netto-Lohn oder Netto-Gehalt ausbezahlt bekommen haben, während sie die andere Hälfte des Jahres nur für die Nutznießer des Kapitalismus gearbeitet haben, ohne daß diese auch nur einen Finger gerührt haben.

Wie sagt man dazu so treffend :

              ”So funktioniert Bank und Kapitalismus heute“ ! ! ! 

Ein toller Slogan.

Und wie wahr.

Denn dieser Satz deutet automatisch darauf hin, daß heutzutage alles ganz anders ist ! ! !

Nachdem ich Ihnen jetzt an Hand von konkreten Zahlen aufgezeigt habe, wie sich die Situation für die Arbeitnehmer in Deutschland seit dem Ende des Deutschen Wirtschaftswunders ständig verschlechtert hat, so könnte ich jetzt auch noch verschiedene Einzelheiten benennen, wie es im ersten Schritt auf Grund dieser Planungen zum Deutschen Wirtschaftswunder gekommen war, und wie man es dann im zweiten Schritt erreicht hat, daß nicht mehr die Arbeitnehmer die Nutznießer der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland waren, sondern wie man es geschafft hatte, daß mit einem mal die Nutznießer des Kapitalismus immer höhere Gewinne abschöpfen konnten und die Arbeitnehmer von dieser Zeit ihre Frondienste für den ”Raubtier-Kapitalismus“ leisten mußte, wobei im Laufe der Jahre der Volkswohlstand immer mehr zurück ging, wie ich das oben an Hand verschiedener Beispiele und Zahlen aufgezeigt habe. 

Doch dieses Thema – wie es zu dieser Entwicklung gekommen war und welche Planungen dabei zu Grunde lagen – ist insgesamt sehr umfangreich, weil es dabei viele Einzelheiten zu berichten gibt, wie etwa die sehr deutlichen und präzisen Angaben ( die Unterstreichungen wurden von mir eingefügt ) aus dem oben genannten Buch von Louis Nizer ”What To Do With Germany“, wobei man folgendes erfahren kann, indem ich hier also die dabei genannten Stichworte, man könnte auch sagen : ”Sachgebiete“ zusätzlich unterstrichen habe :

          –    den Einsatz ”jeder erdenkbaren Mittel zur

                      Beeinflussung der Geisteshaltung

          –   ”das gesamte Erziehungssystem Deutschlands  

                      muß vernichtet werden“

          –    ”die Zuweisung von Arbeitskräften .... durch Lockerung

                       der Zuwanderungsbeschränkungen“

          –    die Errichtung ”einer Zentralbank”, wodurch auch

                      ”anderen Nationen Vorteile gewährt werden“

          –    ”die Kontrolle der Politik selbst

                       muß angestrebt werden“

Weil also diese Details sehr umfangreich sind, so halte ich es für angebracht, hierbei auf diese Einzelheiten nicht nochmals einzugehen, weil ich diese Punkte sowohl bei der an den Anfang gestellten ”Zusammenfassung“ meiner Internet- Seite ”www. harry-harry. de“ besprochen habe, aber hauptsächlich auch in den dabei nachfolgenden Kapitel 18. 3. und in Kapitel 20. 6. 1. viele Einzelheiten dabei zitiert habe.           

Um aber hier bei der Benennung dieser verschiedenen einzelnen Punkte nicht den Eindruck zu erwecken, daß es sich nur um Einzelmaßnahmen der Siegermächte gehandelt haben könnte – nebenbei bemerkt : diese eben genannten Planungen stammen gemäß den Angaben des Autors Louis Nizer aus dem Jahr 1940 – so möchte ich hier betonen, daß es auch ältere Literatur gibt, aus der man gewisse Rückschlüsse ziehen kann, indem dies sehr wahrscheinlich alles zu einer Planung gehört hat, die man den Hintermännern und Chef-Ideologen des ”Globalen Kapitalismus“ zuzuordnen könnte.

Und somit möchte ich zudem auch noch auf ein anderes interessantes Buch hinweisen, das von einem Beauftragten der amerikanischen Regierung namens Jay Lovestone stammt, der im Auftrag des amerikanischen Geheimdienstes CIA tätig war, und der in den Nachkriegsjahren nach dem 2. Weltkrieg die Aufgabe hatte, die deutschen Gewerkschaften nach dem Krieg erneut zu organisieren, um somit die Forderungen der Arbeitnehmer in Deutschland in der Art beeinflussen zu können, daß die Einkommen möglichst schnell anwachsen sollten und das ”gewollte und geplante Deutsche Wirtschaftswunder“ als ”Bollwerk gegen den Kommunismus“ eingesetzt werden konnte.

Bei diesen Jay Lovestone handelte es sich um einen Mann, der bereits in den 20er  und 30er Jahren sich als Gewerkschaftsführer in USA einen Namen gemacht hatte, und der in seiner Jugendzeit ein überzeugter Kommunist gewesen war, aber später die Idee des Kapitalismus ebenfalls akzeptiert hat, wobei sich dessen Einstellung für Deutschland insgesamt als Segen ausgewirkt hat ( und wofür er das Bundesverdienstkreuz erhalten hat ), weil nur dadurch die hohen Einkommenssteigerungen möglich waren, die manchmal sogar um 1 % höher waren, als die Steigerungen des Bruttosozialprodukts oder die Steigerungen der Umsätze in der Industrie.     

Doch was bei diesem Jay Lovestone zudem noch hervorzuheben ist, das ist die Tatsache, daß dieser ehemalige Kommunist sich auch als Autor betätigt hat, und weil seine Muttersprache anscheinend Deutsch war ( denn sein Geburtsname vor seiner Einwanderung mit seinen Eltern nach USA im Jahr 1907 war Jakob Liebstein ), so hat er im Jahr 1925 ein Buch in Deutschland veröffentlicht, das einen fast prophetisch klingenden Titel trägt  ”Weshalb Amerika Europa erobern will“.

 

( Anmerkung : Dieses Buch ”Weshalb Amerika Europa erobern will“ war erschienen im Verlag Carl Hoym Nachfolge Louis Cahnbley, Hamburg, wobei zudem  die  Angabe  zu  finden ist :  Druck  der  Druckerei  Gustav  Ascher  –   G.m.b.H, Berlin .

Aber zusätzlich zu dem Buch von dem Autor Jay Lovestone gibt es zudem auch noch ein weiteres Buch, das genau diesen Namen im Titel hat,  und zwar :  ”A  COVERT  LIFE – JAY  LOVESTONE : Communist, Anti-Communist and Spymaster“, erschienen 1999 in USA im Verlag Random House, New York, von dem Autor Ted Morgan, aber leider nur in Englisch. )

 

In wie weit diese Aussage bzw. Information ( ”Weshalb Amerika Europa erobern will“ ) des ehemalige Gewerkschaftsführer mit der Planung der Chef-Ideologen des ”Globalen Kapitalismus“ übereinstimmen, indem diese ”den Globus beherrschen wollen“, darauf möchte ich hier nicht näher eingehen, weil dies zu einem Thema gehört, für das ich das Kapitel 22. 21. vorgesehen habe, aber was ich erst später veröffentlichen möchte.

Wie also gesagt, so möchte ich auf diese und andere Einzelheiten über das Wirksamwerden der Amerikaner nach dem 2. Weltkrieg – um aus Deutschland eine Muster-Kolonie des Kapitalismus zu machen, damit man später viele Gewinne abschöpfen kann – hier nicht nochmals eingehen, obwohl beispielsweise die ”Zuwanderung von Arbeitskräftenoder dieKontrolle der Politik ( gemäß den Angaben über die Planungen aus dem Jahr 1940 von Louis Nizer ) auch heute noch unsere Wirtschaft und zudem auch unser tägliches Leben beeinflussen, sodaß man sich auch über diese Punkte informieren sollte, die ich im Gesamt-Text meiner Ausarbeitung ”Der Demokratie-Test“ in dem Kapitel 19. 15. 3. beschrieben habe.

Doch um Ihnen auch hier zumindest einen kurzen Eindruck über diese Beeinflussung und Reglementierungen zu vermitteln, die uns aufgezwungen wurden – oder genauer gesagt : ”die man unseren gehorsamen Politikern“ aufgezwungen hat – so möchte ich auch hier ein paar besonders markante Erscheinungsformen im “System des Abzock-Kapitalismus“ herausgreifen, die sich mit wenigen Worten, aber dafür mit markanten Zahlen und Fakten belegen lassen, und die für unsere ”speziellen Form von Demokratie“ besonders charakteristisch sind, weil auch dabei ( wie in fast allen Fragen der Volkswirtschaft ) niemals die Wünsche des Volkes berücksichtigt wurden.

Nein – sondern genau das Gegenteil war und ist der Fall ! 

Und somit möchte ich jetzt noch ein paar ganz konkrete Zahlen anfügen, mit denen sich eindeutig ablesen läßt, wie sich unsere Politiker mit konstanter Gleichmäßigkeit darum bemüht haben, daß dieses System einer ”Geldverschiebung von unten nach oben“ Jahr für Jahr gleichmäßig weiter laufen kann, ohne daß die Bürger in unserer ”Pseudo-Demokratie“ jemals eine Chance hatten, sich dagegen zu wehren.

Nein, die Deutschen mußten diese Entwicklung erdulden.

Und warum ?

Oder haben die Deutschen alles ”freiwillig“ mitgemacht ?

Urteilen Sie selber.

Also schauen wir uns jetzt einmal ein Thema an, bei dem man nicht viel darüber nachdenken muß, in wie weit das mit der ”Geldverteilung von unten nach oben“ zu tun hat.

 

 

5.  Die Systematik bei der Geld-Umverteilung

 

Sehen wir uns dazu zwei verschiedene Arten von Steuern an, wobei man die eine Steuer-Art ganz klar und eindeutig den Unternehmen und Firmen zuordnen kann – also von den Unternehmern bzw. Firmen zu bezahlen sind – und das sind die sogenannten ”Körperschaftssteuern“.

Und die andere Steuerart ist von den ”Verbrauchern“ zu entrichten, indem sie bei jedem Einkauf die sogenannte ”Mehrwert-Steuer“, also die ”Umsatz-Steuer“ bezahlen muß, sodaß man diese Steuer als ”Verbrauchssteuer“ bezeichnet hat, obwohl es treffender wäre, wenn man diese Steuer ”Verbraucher-Steuer“ benennen würde, weil sie einzig und allein von den Verbrauchern bezahlt werden muß.

Schauen wir uns als erstes die Körperschaftssteuer an, die früher einmal 56 % betragen hat, wobei folgende Reduzierungen vorgenommen wurden, was jeweils immer im Körperschaftssteuergesetz § 23 Absatz 1 geschrieben stand :

       Körperschaftssteuer :

                Bis Ende der 80er Jahre   :              56 %            

                                          1990     :              50 %

                             etwa ab  1995     :              45 %

                                          2002     :              26,5 %

                                  ab    2007     :              15 % 

Insgesamt läßt sich somit die Feststellung treffen, daß man eine Reduzierung vorgenommen hat, die man mit einem Faktor benennen kann, der in der Größenordnung liegt von

                                    etwa   4       zu       1 

 

Als nächstes wollen wir uns die Steuersätze ansehen, die von den Verbrauchern bezahlt werden mußten und die jeweils im Umsatzsteuergesetz § 12 aufgeführt wurden, wobei ich hier aber jeweils nur den normalen Steuersatz ab den Jahr 1950 benennen möchte, und den ermäßigten Steuersatz, wie etwa für Lebensmittel nicht benennen werde.

       Umsatzsteuer

                                          1951   :       4  %

                                          1968   :      10 %

                                          1969   :      11 %

                                          1978   :      12 %

                                          1979   :      13 %

                                          1983   :      14 %

                                          1993   :      15 %

                                          1998   :      16 %

                                          2007   :      19 %

Auch hierbei läßt sich eine Veränderung aufzeigen, bei der man als Richtwert folgenden Faktor feststellen kann, allerdings in der Gegenrichtung 

                                   etwa    1     zu     4

Ein tolles System.

Doch damit man diese systematische Bevorzugung der Nutznießer des Kapitalismus und die systematische Ausbeutung der Arbeitnehmer auch richtig einstufen kann und somit die Handlungsweise der Politiker auch im Gesamt- Überblick verstehen kann, so möchte ich hier nochmals die Anfangs-Zahlen mit den Endzahlen der jeweiligen Steuern vergleichen :

       Die Steuersätze

                 zu Lasten der Verbraucher und Arbeitnehmer

                 – also die Umsatz-Steuer bzw. Mehrwertsteuer

                wurden erhöht von 4 %  auf  19 %

      Die Steuersätze

               zum Vorteil der Unternehmer und Nutznießer des Kapitalismus

               wurden abgesenkt von 56 %  auf 15 %

Was haben wir doch für nette und planmäßig funktionierende Volksvertreter, die solche Gesetze gemacht haben, oder etwa nicht ?

Oder soll man die Frage anders stellen : Sind sie nicht einfallsreich, unsere Politiker, wenn es darum geht, die Gesetze entgegen ”dem Wohl des Volkes“ zu beschließen ?

Man könnte die Frage auch anders stellen und zwar in folgender Art :   

     ”Wäre es insgesamt für die Arbeitnehmer in Deutschland – also für 90 %

       der Bürger – nicht viel besser gewesen, wenn man ab dem Jahr 1960 die

       Entscheidung getroffen hätte, daß alle wichtigen Gesetzes-Änderungen

       nicht mehr von den Politikern getroffen werden dürfen, sondern nur durch

       die Bürger selber, also gemäß den Regeln einer ”Direkten Demokratie“,

       weil sich nur dadurch die Gesetze tatsächlich ”zum Wohl des Volkes“

       ausgewirkt hätten, wie diese theoretische Forderung im Grundgesetz steht ?

Aber nein, so ist es damals nicht gekommen, ganz einfach weil man sich zu dieser Zeit des ”Anständigen Kapitalismus“ überhaupt nicht vorstellen konnte, daß sich die Politiker und die Volksvertreter nicht in erster Linie für das ”Wohl des Volkes“ einsetzen, sondern für das Wohl des Kapitalismus.

Doch weil dies leider ganz anders gekommen ist, so hat man später dann auch die Sprüche und die Versprechungen formuliert, die die Privilegierten und die Politiker den Volk immer erzählt haben, um dafür Werbung für das Wohlergehen der Wirtschaft zu machen, und deshalb wurde dieser Satz oft wiederholt, der aber nicht stimmt, wie wir heute wissen :

       ”Wenn es der Wirtschaft gut geht,

         dann geht es auch den Bürgern gut.“

Und dementsprechend haben die Politiker immer nur das Wohlergehen der Wirtschaft im Auge gehabt, und man hat nur solche Maßnahmen durchgeführt, deren Entwicklung ich oben bei den beiden Steuern – also für Unternehmen und für Verbraucher – aufgezeigt habe.

Erst hat man planmäßig die Steuern erhöht, die man den Verbrauchern, also der großen Mehrheit der Bürger abgeknöpft hat, und später hat man dann die Unternehmenssteuern, also die Körperschaftssteuer gesenkt, und zwar genau so, wie das der Ideologie-Prediger des Kapitalismus Milton Friedman in seinem Buch ”Kapitalismus und Freiheit“ ( Seewald Verlag 1971, mit Original-Titel ”Capitalism and Freedom“ ; The University of Chicago Press, 1962 ) mehrmals betont hat, wie beispielsweise auf Seite 174 oder 178 oder 224 beschrieben. 

Und die artigen deutschen Politiker haben genau diese Vorschriften der Hintermänner des Kapitalismus sehr genau befolgt.

Na klar doch, denn schließlich gehört das ja zu den Aufgaben, die unsere Politiker wahrnehmen müssen, damit die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer, wie das bekanntlich eine unbestreitbare Tatsache ist.

Genau nach dieser Methode funktioniert die Umverteilung des Geldes von unten nach oben, wobei ich in Kapitel 16 und Kapitel 17 meiner Ausarbeitung einen Überblick darüber gegeben habe, wie viele Hunderte von Milliarden DM und später Euro dies waren, die man den Nutznießern des Kapitalismus jedes Jahr in den Rachen geworfen hat.

Aber dies ist ja nicht die einzigste Methode, wie das Geld von unten nach oben verteilt wird, indem man die normalen Bürger, also die Arbeitnehmer jedes Jahr zur Kasse bittet und dann das Geld an die Reichen weiter leitet.

Um hier noch einen weiteren der vielen Geld-Transfer-Ströme von unten nach oben zu erklären, so möchte ich auch noch auf die Staatsschulden zu sprechen kommen., die meiner Meinung nach nicht nur unrechtmäßig sind, sondern zudem auch noch ungesetzlich. Diesen Hinweis mit dem ”ungesetzlich“ möchte ich hier deshalb ausdrücklich betonen, weil es sich die Politiker manchmal ganz einfach machen oder gemacht haben, indem plötzlich ein Gesetz erlassen wird, bzw. etwas festgelegt und erlaubt wird, was vorher ungesetzlich war.

Und genau so sollte das auch mit dem Gesetz ( also mit dem Grundgesetz Artikel 115 ) sein, wonach plötzlich ab dem Jahr 1969 erlaubt sein sollte, daß der Staat Schulden machen darf.    

Was aber bei dieser Gesetzes-Änderung zuerst angesprochen sein sollte, das ist der Umstand, daß diese Änderung doch etwas mysteriös war, indem nämlich diese Änderung erfolgt war, als es in Deutschland eine große Koalition gab, sodaß also sowohl die CDU als auch die SPD dieser Änderung des Grundgesetzes zugestimmt haben.

Aber die erste Staatsverschuldung erfolgte erst etwas später, und zwar ab dem Zeitpunkt, als es eine Regierung gab, bei der die SPD den Kanzler stellen konnte, der damals bekanntlich Willy Brand hieß.

Natürlich könnte man es als Zufall bezeichnen, daß dieser Kanzler mit einigen Personen in Verbindung gebracht werden kann, die von der Besatzungsmacht Amerika für die finanzielle – oder genauer gesagt : ”kapitalistische“ – Entwicklung und Betreuung in Deutschland zugeordnet waren. Als erstes kann man dabei den bereits oben erwähnten Jay Lovestone benennen, wobei in dem oben genannten Buch von Ted Morgan ( über Jay Lovestone ) ein Bild gezeigt wird, bei dem   Willy Brand vor Jay Lovestone zu sehen ist, also vor dem ”Spymaster“ der Amerikaner, der die Entwicklung der Gewerkschaften und die Beeinflussung der Arbeitnehmer in Deutschland korrigieren und lenken sollte.

Doch viel interessanten – man könnte auch sagen : mysteriöser – ist die Aussage eines Abteilungsleiters des amerikanischen Geheimdienstes, der bei einem Interview die Aussage machte, daß auch Willy Brand von der CIA Geld erhalten hatte. Bei diesem Mitarbeiter des Geheimdienstes handelte es sich um den IOD- Abteilungsleiters der CIA ( ”International Organizations Division“ ) namens Thomas Braden, wobei zudem auch in dem Buch über Jay Lovestone von dem Autor Ted Morgan beschrieben wird, daß auch andere einflußreiche Persönlichkeiten in Deutschland und Europa Geld vom amerikanischen Geheimdienst erhalten haben, und zwar nicht nur geringe Beträge, denn wie das im Buch steht : ”Many millions of dollars changed the hands“.

 

 ( Bei der Quellenangaben zu diesem Interview mit Thomas Braden handelt es sich um einen Fernsehfilm des WDR  mit dem Titel: GERMANY – Made in USA. Dieser Film wurde vom WDR gesendet ( und zudem auch vom Sender ”Phoenix“ ) am 6. 2. 2008  nachts um 1 Uhr 15 und ist außerdem auch beim  ”Westdeutschen Rundfunk“ – Mitschnittservice , 50600 Köln, bestellbar. )

 

Für was das Geld geflossen ist, wurde aber bei diesem Interview nicht angesprochen, aber genau dies war ja auch bei anderen Geld-Übergaben an Politiker nicht in Erfahrung zu bringen, wobei bekanntlich auch der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl jede Aussage über den Zweck und über die ”sogenannten Spender“ verweigert hat, indem er angeblich ”sein Ehrenwort“ gegeben hat, diese Personen nicht zu verraten.

Was es doch für tolle Praktiken in unserer Demokratie gibt, oder was soll man dazu sagen ?

Und alle Deutschen nehmen das immer stillschweigend hin, oder etwa nicht ?

Doch unabhängig von diesem sogenannten Zufall, daß ausgerechnet der Bundeskanzler Willy Brand vom amerikanischen Geheimdienst Geld erhalten hat, der als erster Regierungs-Chef die Praxis eingeführt hat, daß der Staat jedes Jahr wieder aufs Neue Schulden machen darf und gemacht hat – ohne daß sich die Schulden seit mehr als 40 Jahren jemals verringert haben, sondern immer weiter angewachsen sind – möchte ich hier auch noch auf einen weiteren ominösen Umstand hinweisen, der eigenartigerweise bisher noch nie in der Öffentlichkeit diskutiert worden ist, und zwar folgender :

Normalerweise kann man davon ausgehen, daß für die Finanzierung des Staates – wie das für jeden Staat gilt – folgende Grundsätze gelten, wie das in allgemeinen Worten auch im Grundgesetz steht :

      ( Art. 104 ) Ausgabenverteilung

                         Der Bund und die Länder tragen die Ausgaben, die sich aus

                         der Wahrnehmung ihrer Aufgaben ergeben.   

Diese Ausgaben sind in der Art zu finanzieren, wie das heutzutage ebenfalls in jedem Staat üblich ist und zwar gemäß Grundgesetz :

      ( Art. 106 ) Verteilung der Steuern 

                          Der Ertrag der Finanzmonopole und das Aufkommen

                          der Steuern stehen zu – je nach Art der Steuer  :

                                  –  dem Bund

                                  –  den Ländern

                                  –  dem Bund und den Ländern gemeinsam

Dabei muß es als Selbstverständlichkeit gelten, daß die Steuern nicht unnötig hoch angesetzt werden sollen, sondern der Staat und somit die Regierung und die Volksvertreter haben die Aufgabe, daß die Steuern möglichst niedrig bleiben, sodaß die folgende Forderung gemäß dem Artikel 109 (2)  gewährleistet werden kann : 

         ( Art. 109 / 2 ) Bund und Länder haben den Erfordernissen des

                        gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts Rechnung zu tragen.

Aber weil dieser Grundsatz besonders wichtig ist, so wird zudem auch in dem oben genannten Artikel 106 ganz besonders auf folgendes hingewiesen .

         ( Art. 106 Absatz ( 3) Punkt  2

                         Die Deckungsbedürfnisse des Bundes und der Länder

                          ( für ihre notwendigen Ausgaben ) sind so aufeinander

                          abzustimmen, daß ein billiger Ausgleich erzielt wird, 

                          und

                          eine Überlastung der Steuerpflichtigen vermieden wird.

Das heißt, der Staat, und somit die Regierung und die Volksvertreter sollen darauf achten, daß die Belastungen für die Bürger durch die Steuern möglichst gering gehalten werden.

Aber wie sieht das dann aus, wenn der Staat Schulden macht ?

Werden dadurch irgend welche Belastungen für die Bürger gering gehalten oder irgendwie verringert ?

Nein !

Genau das Gegenteil ist der Fall.

Die Belastungen für die Bürger und die Steuerpflichtigen werden durch die Schuldenaufnahme des Staates immer größer. Und zwar erheblich größer.

Sehen wir uns dazu ein stark vereinfachtes Beispiel an. 

Nehmen wir an, der Staat hat Schulden gemacht, wobei auf Grund der Tatsache, daß die Schulden immer größer geworden sind, und niemals zurück gegangen sind, wir hierbei zur Vereinfachung annehmen wollen, daß es sich insgesamt nur um Schulden von 100 Milliarden DM ( oder Euro ) gehandelt hat.

Das heißt, der Staat hat angeblich sofort Geld gebraucht, um Ausgaben in dieser Höhe zu begleichen, und wollte nicht sofort die Steuern erhöhen.

Aber ........ diese Ausgaben müssen ja trotzdem früher oder später einmal von den Steuerpflichtigen bezahlt werden.

Wie oben gesagt, die Schulden sind noch nie reduziert worden, aber trotzdem nehmen wir einmal an, daß der Staat diese Schulden nach 20 Jahren – oder vielleicht auch erst nach 40 Jahren – zurück gezahlt hätte. Und da man es bei der Verzinsung innerhalb der letzten Jahrzehnte mit verschiedenen Zinssätzen zu tun hatte, die teilweise stark schwankend zwischen 9 % und 1 % lagen, so wollen wir jetzt einmal einen Mittelwert von 5 % ansetzen und zudem auch die Zinses- Zinsen weglassen.  

Und somit hätte der Staat nach 20 Jahren als erstes die Schulden zurückzahlen müssen ( also 100 Milliarden DM oder Euro ) und zudem auch noch die Zinsen  ( vereinfacht gerechnet 20 mal 5 ) von etwa 100 Milliarden DM ( oder Euro ).

Mit anderen Worten : Die Finanzierung der Staatsausgaben wären den Staat durch die Schuldenaufnahme doppelt so teuer gekommen.

Oder bei einer Rückzahlung nach 40 Jahren ( theoretisch eine Zeit von 1970 bis 2010 ) wären diese Staatsausgaben dreimal so hoch gewesen, wie die früher einmal geplante Ausgaben-Summe. Also 100 Milliarden für die Finanzierung der Staatsausgaben und 200 Milliarden für die Zinsen.

Wie man eindeutig daraus ableiten kann : Jede Summe, die der Staat nicht sofort durch Steuer-Erhöhung finanzieren läßt, sondern in die Zukunft verlagern will –  und möglicherweise erst den zukünftigen Generationen anlastet, was als grobes Unrecht geahndet werden sollte – kostet den Steuerzahler sehr viel mehr Geld, als eine unmittelbare Steuererhöhung in dem Jahr, für den die Ausgaben geplant oder vorgesehen sind.

Das bedeutet : Mit einer Staatsverschuldung 

        wird eine Überlastung der Steuerpflichtigen  nicht  vermieden,

        sondern eine Überlastung der Steuerfplichtigen herbei geführt.

Also meiner Meinung nach gilt :

                   jede Art von Staatsverschuldung ist unrechtmäßig,

                   weil es die Bürger und Steuerzahler unnötig belastet.

Und warum gibt es dann in Deutschland – und in fast jedem Land der Welt – eine Verschuldung des Staates ?

Nun, der Grund dürfte ganz klar und eindeutig sein, wie das auch der Erfinder dieser Methode der ”Geldverteilung von unten nach oben“ namens Keynes erklärt hatte, indem dadurch das sogenannte ”brachliegende Kapital“ der Reichen gesicherte Einnahmen und Gewinn bringen sollte. Denn es war bereits vor mehr als 100 Jahren bekannt geworden, daß sich im Laufe der Jahre in jedem Land und in jeder Volkswirtschaft immer mehr Kapital angesammelt hatte, und dieses viele Geld, was durch die Generationen-Folge und Erbschaftsfolge immer mehr wurde, immer weniger Abnehmer fand, die bereit waren, für dieses ”nutzlose“ Geld – halt, anders benannt : ”brachliegendes“ Geld –  noch irgendwelche Zinsen zu zahlen.

 

Aber dieses Thema mit der Staatsverschuldung ist ja nur eines von den vielen Beispielen, wodurch man erkennen kann, daß die Regierungen in Deutschland, die jeweils an der Macht waren oder sind, also die Politiker die Gesetze meistens nur in der Art abfassen und beschließen, daß keinerlei Rücksicht genommen wird auf die normalen Bürger, also auf den Großteil der Steuerzahler und somit auf die Arbeitnehmer.

Nein, sondern bei den meisten Gesetzen in Deutschland wurde darauf geachtet, daß hauptsächlich die Nutznießer des Kapitalismus, also die Reichen und die Banken und die Unternehmen große Vorteile hatten und der kleine Mann sollte im Gegensatz dazu immer mehr belastet werden, sodaß man eigentlich ganz klar die Absicht des ”Raubtier-Kapitalismus“ erkennen konnte, indem ständig und immer und jahrelang die Ziele im Vordergrund standen, daß eine dauerhaft wirksame ( siehe auch das Kapitel 20.2.3. und Kapitel 20.3. ”Schulden des Staates“ ) Umverteilung des Geldes ”von unten nach oben” stattfinden sollte. 

Und genau diese Systematik ist bei der Gesetzgebung in Deutschland während der letzten fünf Jahrzehnte ganz eindeutig zum Ausdruck gekommen, indem es immer nur Gesetze gab, mit denen die Reichen und die Unternehmen immer mehr ”entlastet“ wurden, während die Arbeitnehmer immer mehr ”belastet“ wurden, wobei es nicht eine einzige Ausnahme gab, obwohl eigentlich bei einer anderen Art von Gesetzgebung ”das Wohl des Volkes“, genauer gesagt ”der Volkswohlstand“ garantiert nicht derart stark abgesunken wäre, sondern vielmehr – wie zu der Zeit des Deutschen Wirtschaftswunders – immer weiter gestiegen wäre.

 

 

6. Eine etwas andere Art der ”Geld-Umverteilung“

 

Um hier nur ein Beispiel zu nennen, wie es zu einer anderen Art der Umverteilung des Geldes kommen könnte – wobei ich in meiner anderen Ausarbeitung ( ”Der Demokratie-Test“ ) im Buch-Anhang in Kapitel 22 noch andere Beispiele aufgeführt habe – so gibt es zwar seit Jahren die Ansätze, daß man die Reichen höher besteuern sollt, aber außer viel Gequatsche ist daraus noch nie etwas geworden, wobei diese Herumlabern der Politiker nur als Ablenkungs-Manöver bezeichnet werden kann.. Und bei dieser Besteuerung spreche ich von einer Art von ”Umsatz-Steuer“, wie sie in ähnlicher Art für alle Waren gibt, also sowohl für Autos oder auch für Lebensmittel, wobei diese Steuer natürlich die Verbraucher zahlen müssen. Doch in diesem oben genannten Fall spreche ich von einer Umsatz-Steuer für größere Geschäfte, man könnte auch sagen : für den Umsatz von größeren Geldmengen, wobei dies heutzutage als ”Kapital- Transaktion“ bezeichnet wird. Es hat zwar bereits vor Jahrzehnten einen Ansatz für eine ähnliche Steuer gegeben, damals bezeichnet als ”Börsen-Umsatzsteuer“, aber nach einiger Zeit konnten die Interessen-Vertreter des Kapitalismus durchsetzen, daß diese Steuer wieder abgeschafft wurde.

Aber in neuerer Zeit ist diese Steuer wieder im Gespräch, bekannt unter der Bezeichnung ”Kapital-Transaktions-Steuer“, sodaß sich einige  Wirtschafts- forschungs-Institut damit befaßt haben, wobei insbesondere die Studie eines österreichischen Wirtschaftsforschungs-Institut ( WIFO ) am meisten bekannt wurde, die sich auf Deutschland bezogen hat. Dabei wurde festgestellt, daß für Deutschland wahrscheinlich pro Jahr eine Geldsumme von 70 Billionen ( also 70 Tausend Milliarden ) Euro versteuert werden müßten oder sagen wir einmal : wahrscheinlich wären und es wurden für eine Berechnung der  sogenannten ”Kapital-Transaktions-Steuer“ Werte zum Ansatz gebracht, die in der Größenordnung von 0,01 % bis 0,1 % liegen sollten.

Wenn man sich ein klein wenig mit dieser Materie befaßt, und beispielsweise die Annahme trifft, daß ein Anleger eine Aktie verkaufen will, oder irgend eine andere Kapital-Transaktion durchführen möchte, die beispielsweise in der Größenordnung von 100 000,- Euro liegt, dann wird man mit Erstaunen zu der Feststellung gelangen, daß es sich dabei nicht etwa um ”homöopatische Steuerbeträge“ handelt, sondern man könnte dies eher dem ”atomaren Bereich von Geldmengen“ zuordnen, wenn ein vermögender Aktienbesitzer für so ein Geschäft einen Betrag als Steuer abführen muß, den er bei jedem Barbesuch als Trinkgeld ausgibt, denn bei 0,1 Promille für 100 000,- Euro sind das 10,- €.

Wenn man sich diese oder ähnliche Studien und die dabei verwendeten Zahlen etwas genau ansieht, dann müßte aber jeden Bürger die Frage in den Sinn kommen, ob es sich dabei möglicherweise nur um eine Satire gehandelt hat ?

Oder wie soll man solche Vorschläge für eine Steuer in dieser Größenordnung von Mikro-Prozenten bezeichnen ?

Ist dies eine Irreführung der Bürger oder sollte man es einfach als ”Verarschung des Volkes“ einordnen ?

Ob diese Pseudo-Wissenschaftler diese Berechnung erst gemeint haben ?

Aber wie bereits oben gesagt : Bisher ist bei all diesen Diskussionen außer dummen Gequatsche noch nie ein vernünftiges Ergebnis heraus gekommen.

Aber trotzdem möchte ich hier genau diese Steuer als Musterbeispiel dafür benutzen, um aufzuzeigen, welche Ergebnisse man damit erzielen könnte.

Nehmen wir einmal an, daß die von den angeblichen Fachleuten für Wirtschafts- Wissenschaft angenommene Summe für eine Kapital-Transaktion in Deutschland mit 70 Billionen Euro zu hoch gewählt wäre und gehen wir einmal von der Hälfte dieses Betrages aus, also von 35 Billionen Euro ( vielleicht könnten es auch noch weniger sein ? ).

Und nehmen wir weiterhin an, daß man für diese ”Kapital-Umsatz-Steuer”, also der sogenannten ”Kapital-Transaktions-Steuer“ nicht etwa den gleichen Steuersatz zum Ansatz bringt, den die normalen Bürger bei ihren Einkauf mit bezahlen müssen, also 19 %, sondern wir wählen jetzt einen viel geringeren Steuersatz, damit die Reichen nicht zu sehr belastet werden oder dadurch arm werden könnten.

Also wählen wir als Steuersatz nur etwa ein Zehntel von dem üblichen Umsatz- Steuersatz, der für das normale Volk gilt, also etwa 2 %.

Wie sich leicht ermitteln läßt, so erhält der Staat bei einem Kapital-Transfer von etwa 35 Billionen Euro pro Jahr dadurch Steuereinnahmen in der Größenordnung von etwa 700 Milliarden Euro pro Jahr.

Weil dieser Betrag in etwa in der gleichen Größenordnung liegt, wie der Etat der Bundesrepublik Deutschland, so könnte man jetzt auf die Idee kommen, daß man somit sämtliche Steuern aussetzen könnte und statt dessen dieses Geld dafür einsetzen könnte. Aber genau diese Lösung hat wieder den Nachteil, daß man nicht zuerst das Wohl der Mehrheit des Volkes im Auge hat, das zu 90 % aus Arbeitnehmern und Rentnern besteht. Also wäre meiner Meinung nach ein anderer Weg viel sinnvoller, wobei ich hier aber nur die zwei wichtigsten Segmente aufzeigen möchte, für die man diese Steuer-Einnahmen von den Reichen nutzen könnte und wovon die Mehrheit des Volkes den meisten Nutzen hat, und ohne daß dadurch die Reichen bevorzugt werden.

Als erstes wäre hierbei unser Gesundheits-System zu nennen, daß man durch etwa die Hälfte dieser Summe finanzieren könnte, sodaß daraufhin kein einziger Bürger in Deutschland noch irgendwelche Beiträge in eine Krankenkasse oder in eine private Krankenversicherung einzahlen müßte. Und somit würden natürlich auch sofort die Abzüge vom Lohn oder Gehalt entfallen, was für jeden Arbeitnehmer eine Erhöhung des Einkommens von etwa 8 % bedeuten würde.

Aber die Beträge, die dabei gleichzeitig die Arbeitgeber einsparen würden, dürften natürlich den Arbeitgebern nicht geschenkt werden, sondern müßten umgelenkt werden, wobei aber hier nicht der Platz ist, um auf solche Einzelheiten einzugehen, aber weitere zusätzliche Vorschläge, wie die Arbeitgeber zur Kasse gebeten werden könnten, habe ich bereits in meinen anderen umfangreichen Texten in Kapitel 19 bis Kapitel 22 gemacht, wobei zum Beispiel auch der sogenannte 25 %-Plan zu nennen wäre, mit dem das Ziel erreicht werden könnte, daß die Arbeitnehmer wieder einen größeren Anteil am Umsatz ( also etwa 25 % und nicht nur 14 %, wie oben aufgezeigt ) erhalten sollten.

Als zweite Möglichkeit, wie man die 700 Milliarden Euro Steuereinnahmen verwenden könnte, wäre hierbei die gesamte Umsatz-Steuer zu nennen, die heute meist nur als Mehrwertsteuer bezeichnet wird. Auch dies würde für alle Bürger, insbesondere für die Arbeitnehmer und die Rentner zur Folge haben, daß sie bei den Ausgaben für ihren Lebensunterhalt genau diesen prozentualen Anteil mehr in ihrer Kasse hätten, den sie bisher für die MWSt ausgeben mußten, also 7 % für Nahrungsmittel und für alle anderen Produkte und Waren und Dienstleistungen 19 %.

Aber wie gesagt, das sollten ja nur eine der wichtigsten Positionen sein, die ich Ihnen hier in Kurzform aufzeigen wollte, wie man bei einer Steuer-Gesetzgebung das Wohl des Volkes und insbesondere das Wohl der Arbeitnehmer in den Vordergrund stellen könnte, und nicht – wie das in der Vergangenheit immer der Fall war – nur das Wohl der Privilegierten und Reichen und Unternehmen, wobei ich hier nochmals darauf hinweisen möchte, daß ich in meiner Ausarbeitung – hauptsächlich in Kapitel 19 bis Kapitel 22 – noch weitere zusätzliche Vorschläge gemacht habe, wie man durch eine gerechte Steuer-Gesetzgebung die normalen Bürger viel mehr entlasten könnte, und auch zudem beispielsweise die Lohnsteuer und Einkommensteuer für alle diejenigen Arbeitnehmer wegfallen lassen könnte, deren Einkommen unterhalb des Mittelwertes aller Arbeitnehmer liegt.

Aber auch dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man das bezahlen könnte, oder wie das die Politiker immer als Einwand bringen : wie dafür die ”Gegenfinanzierung“ aussieht.

Um es kurz zu machen und ohne hierbei viel Erklärungen abzugeben, was ich bereits in meiner Gesamt-Ausarbeitung ”Der geplante Kapitalismus“  in Kapitel 20.5.1. ( mit der Überschrift : Ein ”Zins-Eier-legender Woll- Milch-Goldesel“ ) nach den Hinweisen in Kapitel 20.5.2. über unsere Währung getan habe – die gemäß dem Grundgesetz und den Manipulationen des Kapitalismus auf Grund der Beeinflussung der Siegermächte während der Militär-Diktatur ( siehe in  Kapitel 19.15.3.) durch die Besatzungsstatuten niemand in Deutschland gehört –   so möchte ich hier nur die dabei gegebene Zusammenfassung zitieren, wie dieser Weg in einem neuen ”Anständigen Kapitalismus“ aussehen könnte :

”Das Kreditvergabe-Monopol des Staates“

       Der Staat bzw. das Volk erläßt ein Gesetz, in dem geschrieben steht, daß

       in Zukunft die Vergabe von Krediten nur noch vom Staat erfolgen darf,

       und somit die Kredit-Zinsen den Staat gehören, wobei die Vermittlung

       durch dafür zugelassene Institute oder Banken erfolgen kann, die dafür

       eine Bearbeitungsgebühr von 10 % erhalten.

Natürlich könnte ich hier noch eine Menge weiterer Beispiele aufzählen, wodurch deutlich erkennbar wird, daß bisher die normalen Bürger in Deutschland, also die Arbeitnehmer immer benachteiligt wurden und fast immer nur der Nutzen der Privilegierten und der Reichen, sowie der Unternehmen und der Banken im Vordergrund stand, aber weil ich diese Beispiele auch in meiner großen Internet- Seite ( ”www. harry-harry. de“ ) ausführlich besprochen habe, so möchte ich hier in dieser Kurzfassung über die ”Ausbeutung der Arbeitnehmer in Deutschland“ hauptsächlich diejenigen Fakten aufzeigen, die durch besonders hohe Zahlen und hohe finanzielle Benachteiligungen der deutschen Bürger gekennzeichnet sind, und lediglich nur noch ein Beispiel benennen, wodurch aber nicht nur hervorgehoben wird, wie unwichtig die Rechte der Arbeitnehmer von allen Politikern beurteilt werden,  sondern womit zudem auch gezeigt werden kann, wie wenig die Politiker der vergangenen drei oder vier Jahrzehnte sich um das Wohl des Volkes bemühen, bei denen es sich bekanntlich mit 90 %  um Arbeitnehmer handelt, denen nicht einmal die ”Würde“ zugesichert wird, daß sie ein ”Recht auf Arbeit“ haben sollten, wie ich das bereits vorn beschrieben habe. 

Doch um jetzt am Schluß die Hinweise auf die Benachteiligungen der normalen Bürger und somit hauptsächlich der Arbeitnehmer noch abzurunden, so möchte ich jetzt  noch ein weiteres Beispiel benennen, wobei die Fakten und Zahlen sehr gut belegbar sind – also die Verluste für die Bürger – und eine eindeutige Sprache sprechen.

 

 

 

 

 

Hinweis :

Alle oben im Text

genannten Tabellen

können von hier aus

aufgerufen werden :

 

 

 

 

 

 

 

 

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